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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
31261372
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Hallo, ich habe alle Symptome von NPH seit mind 1 Jahr. Da

Kundenfrage

Hallo,
ich habe alle Symptome von NPH seit mind 1 Jahr.
Da ich mehrmals Borreliose hatte (immer erfolgreich
nehandelt) frage ich mich, ob es Neuroborreliose
sein Kann. MRI August 2009

Gruß
WD
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo und guten Tag,
zu dem was bekannt ist: aus Wikipedia zitiert-

Die genauen Ursachen der Erkrankung sind nicht bekannt; möglicherweise können verschiedene Veränderungen in einen Normaldruckhydrozephalus einmünden (Aquäduktstenosen, Hydrozephalus malresorptivus - siehe auch den Artikel Hydrozephalus). Beim Normaldruckhydrozephalus ist der Hirndruck (intracerebrale Druck) die meiste Zeit über normal, es kommt nur zu kurzzeitigen Hirndruckerhöhungen.[1]

Der Ausdruck "Normaldruck-Hydrocephalus" ist historisch begründet. Er wurde in den sechziger Jahren von Salomon Hakim, der dieses Krankheitsbild erstmals beschrieb, geprägt.[2]. Zu diesem Zeitpunkt war es noch nicht möglich den Hirndruck über mehrere Tage kontinuierlich aufzuzeichnen. In der Zwischenzeit weiß man, dass es sich bei dem so genannten Normaldruck-Hydrocephalus nicht um einen Hydrocephalus mit stets normalem Hirndruck handelt.

Vielmehr kommt es insbesondere nachts zu einem stark schwankenden Hirndruckverlauf und hierbei treten häufig dann eben doch Hirndruckspitzen in krankhafter Höhe auf. Korrekterweise müsste man daher diese Form des Hydrocephalus als intermittierenden Normaldruck-Hydrocephalus, beziehungsweise intermittierenden Hochdruck-Hydrocephalus bezeichnen. Es ist jedoch die Summe aller kurzfristigen nächtlichen Hirndruckerhöhungen durch die auf lange Sicht das Hirn Schaden nimmt und daher Ausfallserscheinungen auftreten.[3]

Führt man eine Druckmessung durch (z. B. im Rahmen einer Liquorpunktion), so ist die Messung nur dann aussagekräftig, wenn man zufällig während der Zeit punktiert, innerhalb der eine Druckerhöhung vorliegt. Zum Nachweis einer krankhaft erhöhten Druckerhöhung im Schädel im Rahmen eines Normaldruckhydrozephalus ist daher eine mehrtägige Nervenwasserdruckmessung notwendig.

 

Einen naheliegenden Zsammenhang erkenne ich nicht, denn die Schädigung läuft ja nicht primär über Entzündungen oder Degeneration ab, sondern über den Druck das Gehirn.

Eine Neuroborreliose würde sich wahrscheinlich im Liquor nachweisen lassen;

 

Welche Auswirkungen ev. die erfolgreichen Therapien hinterlassen haben könnten, ist nicht generell zu beantworten.

 

 

Ich wünsche Ihnen einen Stillstand in der Symptomatik und das für lange!

 

Ev. wäre eine "Sanumtherapie" etwas für Sie und dort vorallem das Mittel Mucokehl D5

 

Ich würde alle Wege versuchen, die nicht völlig abwegig scheinen

 

 

Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung: 35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
Dr. A. Teubner und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Doc4You hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag, wenn sie seit einem Jahr an den Symptomen eines NPH leiden (kurzschrittiger gang, Inkontinenz und Gedächtnisstörungen) und im angefertigten MRT des Kopfes dies bestätigt wird so ist die logische Konsequenz daraus ein
Liquorablassversuch.
Dieser sollte unter stationären Bedingungen durchgeführt werden.

Man kann dies durch eine Punktion ... oder besser mit einer Lumbaldrainage versuchen.
Dabei wird für ca. 3 Tage eine Ableitung des Nervenwassers nach aussen angelegt.


Zeigen sich in diesen Tagen eine deutliche Verbesserung der Symptome so ist die Anlage eines "Shunts"... also die Anlage einer dauerhaften Nervenwasserableitung unter der Haut sinnvoll.
Denn viele Patienten profitieren sehr lange von dieser Operation...
Stellen sie sich doch bitte in einer neurochirurgischen Ambulanz mit dem MRT vor zur weiteren besprechung.

Einen Zusammenhang mit einer Borreliose sehe ich nicht...kann aber im Rahmen der NPH Abklärung durch eine Nervenwasseruntersuchung ergänzt werden.

Beste Grüße

Verändert von Doc4You am 24.06.2010 um 15:29 Uhr EST