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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

Hallo, w hrend einer OP AORTA-Prothese sind 10 % der Hautfl che

Kundenfrage

Hallo, während einer OP AORTA-Prothese sind 10 % der Hautfläche bis teilweise zum
3. Grad auf dem Rücken/PO verbrannt durch Pfusch. Die Nebenwirkung der HAUPT-OP die Querschnittslähmung ist seit 10 Wochen ohne Reha und es ist bis jetzt 5 x nach der Haupt-OP an den Verbrennungen operiert worden. Die 6. ist geplant. Wie kann so etwas passieren? Kann der schlechte Heilungsprozess auch keimtechnisch beeinflusst worden sein?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,
da ist ja einiges ganz schief gelaufen! Wurden Sie auf das Risiko einer Querschnittslähmung als mögliche Komplikation der Aortenprothesen Operation hingewiesen (war es evtl. eine Notoperation)?

Die Verbrennungen hingegen dürften nicht passieren und sollten meines Erachtens vermeidbar sein.
Dazugekommen ist nun offensichtlich eine Behinderung des Wundheilung. Wie Sie es selbst mit dem Ausdruck "keimtechnischer Prozess" andeuten dürfte es sich um schwierig zu behandelnde Infektionen handeln. Da kann ich aus der Ferne natürlich bloss raten, aber mir hoher Wahrscheinlichkeit ist Ihre Haut mit einem besonderen "Spitalkeim" oder auch einem äusserhalb erworbenen Keim mit breiter Resistenz gegen viele Antibiotika besiedelt. Sind Ihnen schon Begriffe wie MRSA, CA-MRSA, HA-MRSA, VRSE oder allenfalls ESBL begegnet? Dies wären Keime die oft bei solchen, relativ oberflächlichen Wunden vorkommen und den Heilungsprozess stark behindern oder gar verunmöglichen können. Sie sind u.U. derart resistent dass in Einzelfällen keine brauchbare Antibiotikatherapien mehr existieren, was aber in dieser extremen Form glücklicherweise noch sehr selten ist. Trotzdem kann die Beseitigung solcher Infektionen äusserst schwierig sein.

Falls es sich bei Ihnen auch um eine Durchblutungsstörung im Wundbereich handelt, evtl. durch eine Grundkrankheit bedingt, wäre die Wundheilung nochmals stark negativ beeinflusst. Ebenso bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes etc...

Haben Sie die behandelnden Ärzte angesprochen und Auskünfte verlangt? Dies ist ja weitgehend die Verpflichtung der Ärzte und Sie sollten darauf bestehen!

Ohne Kenntnis der (sehr) vielen Begleitumstände und Befunde kann in Ihrem Fall leider nichts präziseres gesagt werden.

ich hoffe dass bei Ihnen doch noch alles zum guten Ende kommen wird,

und grüsse Sie herzlich, ChristXXXXX XXXXX
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falls diese Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mt "Akzeptieren"