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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Meine Frau soll am 17.06. operiert werden, und zwar an einem

Kundenfrage

Meine Frau soll am 17.06. operiert werden, und zwar an einem ca. 7 - 10 cm vom Darmausgang befindlichen Tumor. Dazu erklärte uns der operierende Arzt heute, dass der Darmausgang ggf. auf Dauer verlegt werden muss. Bisher war immer nur die Rede von einer vorübergenhenden Verlegung.
Wie beurteilen Sie diese Aussage?
Vielen Dank
Bernd Wille
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Tatsächlich hängt es von der Höhe des Tumors im Enddarm ab, ob ein Anus praeter (künstlicher Darmausgang) vorrübergehend oder dauerhaft erforderlich ist. Je tiefer der Tumor in den Darmausgang ragt, desto schlechter die Chancen für eine Verlegung. Natürlich wird jeder Chirurg alles dran setzen, dass es eine vorrübergehende Lösung ist. Aber andererseits geht es um das Überleben des Patienten. Hier gibt es klare Leitlinien.

Der Chirurg muss im Vorfeld aufklären, dass es möglicherweise (d.h. im schlimmsten Fall) keine Rückverlegung gibt. Das ist aber glücklicherweise nicht häufig der Fall. Es entscheidet sich einerseits nach dem histologischen Befund, d.h. wie weit der Tumor reicht. Aber auch von den lokalen Gegebenheiten und manchmal (sehr sehr selten) auch von Komplikationen der Op selber.

Weitere ausführliche Informationen zu dem Thema finden Sie in folgender Broschüre
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Diese Antwort hilft mir nicht weiter. Es sind mir bekannte Sachverhalte. Unverständlich ist mir nur, warum nach diversen Untersuchungen immer noch nicht klar ist, wo der Tumor genau liegt. Ob nun 7 oder 10 cm vom Darmausgang entfernt. Und das ist die entscheidende Frage.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sorry, aber dann ist doch JustAnswer die falsche Stelle, oder ? Das müssten sie schon mit dem operierenden Chirurgen klären.

Man kann doch erst histologisch, d.h. durch die Gewebeentnahme genauer feststellen, wie weit der Tumor in allen Schichten sich ausgebreitet hat. Derzeit geht man offenbar davon aus, dass die 10 cm nicht erreicht sind. Aber für den Fall der Fälle (d.h. worst case = schlimmste Erwartung) muss ein Arzt über alle negativen Folgen aufklären. Warum man nun nicht mit 100 Prozent die Lokalisation angeben kann, liegt in der Natur der Medizin. Es ist eine klinische Wissenschaft, die sich nicht immer 100%ig an Messungen und Erwartungen hält.

Alles Gute für Ihre Frau ?