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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
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drhippokrates ist jetzt online.

Kann ich Ihnen zu meiner vorherigen Frage ( Geschlossen steht

Kundenfrage

Kann ich Ihnen zu meiner vorherigen Frage ("Geschlossen" steht dahinter noch etwas schicken?
Es geht mir darum, dass Sie wissen welchen Hintergrund der Fall hat.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Klar können Sie das . Geht es um den Versorgungsantrag ? Oder um Valdoxan / Melatonin ? Ich glaube, sie selber könnten die Frage wieder öffnen . Sonst hier die Frage stellen.

MFG
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich habe etwas geschrieben, das ich meinem Antrag beilegen würde. Was meinen Sie dazu?

Zu meinem Antrag

Verschlechterung

Trotz verschiedenster Behandlungsansätze hat sich meine Schlafstörung nicht verbessert, sie neigt eher zur Verschlechterung. Bisher versucht e Medikation: Zolpidem, Ximovan, Mirtazipin, Atosil, Valdoxan, Euvegal, außerdem Versuche mit Ohrakupunktur und Osteopathie. Das Schlaflabor zeigt verminderte REM und verkürzte Tiefschlafphasen.
Morgens habe ich Schwierigkeiten aufzustehen, ich fühle mich danach müde, unkonzentriert und allgemein körperlich schwach.

Das Stimmproblem hat sich nicht verändert.

Neu

Zu den bereits vorhanden psychosomatische Beschwerden wie Herzrasen, Unruhe, Schweißausbrüchen sind noch neurodermitische Hautreaktionen und Kopfschmerzen hinzugekommen, sowie Tinnitus, die sich negativ auf den Schlaf und die Anspannung tagsüber auswirken.

Angststörung, auch Panikattacken

Das Problem der schwachen und unzuverlässigen Stimme versetzt mich in ständige Anspannung bei dem Versuch dieses zu kompensieren. Ich versuche, wenn es geht, sozialen Kontakten aus dem Weg zu gehen, bin aber darüber gleichzeitig unglücklich. Diese Probleme werden verstärkt durch zwischendurch plötzlich auftretendes Gefühl von völliger Leere im Kopf und der Angst davor, nicht sinnvoll reagieren zu können und den anforderungen nicht gewachsen zu sein. Die Notwendigkeit, mich in Ansammlungen von Menschen zu begeben,verursacht ein flaues Gefühl im Magen und den Wunsch wegzulaufen. Ich versuche dieses durchzustehen ohne dass das jemand bemerkt. Ich habe das Gefühl, die Kontrolle über die Situation zu verlieren und kann mich auf mich selbst nicht verlassen

Dazu kommt die Sorge vor gelegentlich auftretenden Panikattacken, die mich lähmen, die sich anfühlen, als werde die Angst heiß über mich ausgegossen, verbunden mit Herzrasen und Engegefühl.
Das Verbergen der Schwierigkeiten, zusammen mit dem Verbergen von Stimmversagen, das mich ständig bedroht, verbraucht alle meine Energie. Zuhause bin ich oft nicht in der Lage, den nächsten Tag zu planen, wage mich kaum aus dem Haus um niemandem begegnen zu müssen. Dabei fühle ich mich emotional oft gleichgültig, wie in Watte gepackt oder in einem Nebel. Ich sage Einladungen, die mich eigentlich freuen, unter einem Vorwand ab. Selbst Telefonieren fällt mir schwer, ich muss mich dazu zwingen, wenn ich es nicht vermeiden kann. Ich brauche aber oft mehrere Tage, bis ich es schaffe.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich finde das sehr gut beschrieben und aufrichtig. Es wird für mich deutlich, wieviel Kraft sie allein aufbringen müssen, um sowas wie Normalität VOR etwaigen Belastungen zu schaffen. Ganz zu schweigen von dem Problem, dass ja dann Belastungen bzw. ggf. Ausfällen von Kolleginnen etc. noch dazu kommen.

Wie schon früher geschrieben : Leider weiss man nicht, wie das Versorgungsamt das interpretiert. Ich höre jetzt immer öfter, das pauschal "Psychosomatisch" mit 30 GdB gleichgesetzt wird. Alles, was in diesen Topf "passt" wird da integriert. Gefühlsmässig haben sie mindestens einen GdB von 50 verdient (ich habe gerade vor wenigen Tagen eine Kollegin von Ihnen hier gehabt, die dies auch mit "ähnlichen" Beschwerden bewilligt bekommen hat).

Vielleicht würde ich das Problem der verkürzten REM-Schlafphasen noch "ausbauen". Schreiben sie -wahrheitsgemäss", dass ihnen durch diese Störung, die sich trotz Behandlungsversuchen nicht besserte, die Fähigkeit zur Erholung und Verarbeitung von Gefühlen nicht möglich ist. Sie also in der emotionalen Verarbeitung von Erlebnisse behindert sind und dies als Balast mit sich rumschleppen müssen.
So in der Art.

Sonst würde ich aber den Antrag durchaus so lassen. Ich drücke alle Daumen !
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank!
Taktisch betrachtet würde abe Ihre Anregung eher der Schlafstörung "zugeschlagen" werden, das wäre ja dann nichts Neues, oder?
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Jein. Es kommt darauf an. Es ist eine andere Qualität von Schlafstörung. Eher im Sinne von "Narkolepsie" oder Schlaf-Apnoe-Syndrom. Nennen sie es REM-Schlaf-Defizit-Syndrom oder so. Seien sie erfinderisch :-)

Es wird schwer sein, da eine neue Kategorie von "Behinderung" aufzumachen. Aber es sollte deutlich werden, dass es über die blosse Müdigkeit hinaus geht. Zumindest nach meiner Erfahrung haben derartige Beschwerden eher den Charakter von Traumatisierungen (weil die emotionalen Erlebnisse nicht im Schlaf verarbeitet werden). Das sollte irgendwie deutlicher werden.
drhippokrates und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ah ja.
Ich werde dieses Mal keine Bewertung abgeben, weil ich gesehen habe, dass alle bewerteten Aussagen öffentlich werden. Bei den anderen scheint es mir nicht der Fall zu sein. Wenn man mehrer Fragen und Antworten zu einem Thema hat ist die anonymität nicht mehr wirklich gewährleistet. Vielleicht könnten Sie diese Rückmeldung weiterleiten.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich werde es versuchen :-) Leider ist der deutsche Service von JustAnswer "ausbaufähig". Ich persönlich würde mir auch mehr Anonymität für die Kunden wünschen.