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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Sehr geehrte rzte, ich habe Fragen zu meiner Oma (70).Oma

Kundenfrage

Sehr geehrte Ärzte, ich habe Fragen zu meiner Oma (70).Oma befindet sich seit April diversen Krankenhäusern aufgrund folgender Krankheiten:
Elektrolytentgleisung -> zweimalige Reanimation -> künstliches Koma -> nach Implantation eines 2-Kammer-Defis Entlassung. Nach fünf Tagen wieder stationär, da Bandscheibenvorfall -> OP in Uniklinik sowie Erweiterung des Spinalkanals. Danach zur Reha. Nach zwei Wochen (seit gestern) Neurologie Uniklinik, da leichter Schlaganfall.
Der Schlaganfall (Hirnstamminfarkt) hat bei ausgelöst, dass ihr Auge in die andere Richtung sieht und das Lid herunter hängt. Sprechen, Schlucken, Gefühl etc. keine Einschränkung. Ich bin wirklich sehr besorgt um meine Oma, weil alles auch so plötzlich kam. Ich weiß, dass sie schwerkrank ist, dennoch möchte ich gerne wissen, ob sie mit solchen Erkrankungen dem Tod geweiht ist, oder ob man diese mittlerweile "gut" behandeln kann. Herzkranzgefäße waren ok. Eine Herzklappe ist verklebt, Aortenstenose Grad2. Ihnen vielen Dank!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Es ist etwas schwierig zu spekulieren, was da Henne und was Ei ist bzw. war.

Einiges aus ihren Aussagen deutet darauf hin, dass ihre Großmutter ursprünglich das Problem mit der Aortenstenose und Herzrhythmusstörungen hatte, was u.a. zur Reanimationspflicht bzw. Implantation des Defi-Systems führte.

Die Bandscheibenproblematik bzw. Enge des Spinalkanals wird davon unabhängig gewesen sein. Der Hirnstamminfarkt möglicherweise aber nicht, d.h. hier kann es u.a. durch Gerinsel oder aber Rhythmusstörungen zur Entwicklung des Schlaganfalls gekommen sein.

Das nun das Auge hängt (Ptosis) sieht dramatischer aus als es ist. Sie scheint da noch Glück gehabt zu haben. Insofern würde ich mal sagen, dass sie gute Chancen auf baldige Genesung hat. Eine Aortenklappenverengung ist relativ gut zu behandeln, wenn sie sich weiter stabilisiert hat. Von daher gehe ich von einer wirklich guten Prognose für ihre Grossmutter trotz der vielen Erkrankungen aus.

Gute Besserung für ihr Oma !
drhippokrates und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag nochmals,

ich hoffe, ich darf Sie nochmals etwas fragen. Falls ich das in einem neuen Fenster machen soll/muss, so weisen Sie mich bitte darauf hin!

Ich habe nochmals über die Situation meiner Oma nachgedacht und mir kommt Folgendes merkwürdig vor:

Seit sie wiederholt in Krankenhäusern liegen muss, hat sie angefallen, so eine lallende Sprache zu entwickeln. Der Sturtz hier zu Hause - welcher der Bandscheiben-OP voraus ging - veranlasste uns ja, sie neurologisch vorzustellen. Der Neurologe damals hat ein CT veranlasst, weil er sich nicht sicher war, ob es nicht auch hätte ein Schlaganfall sein können (auch wegen der lallenden Sprache). Dieses ist im Mai gewesen und war ohne Befund. Jetzt habe ich erfahren, dass man in der Uni (wo sie jetzt mit vermeintlichen Schlaganfall liegt) noch gar kein CT gemacht hat! Man vermutet eine SA, weil das Problem mit dem Auge besteht und die lallende Sprache da ist. Weitere Untersuchungen hat man noch nicht gemacht! Mich verunsichert das. In der Reha ist sie eigenständig aufgestanden und hingefallen. Am Morgen danach bestand das Problem mit dem Auge. Daraufhin Vorstellung in der Uni mit Aufnahme auf die Stroke Unit. Meine Oma sagt, sie ist bisher noch nicht weiter untersucht worden (außer Blut / Blutdruck etc.), morgen soll ein CT gemacht werden. Könnte es nicht sein, dass vielleicht was ganz anderes dahintersteckt? Ich weiß, Sie würden nur spekulieren, aber mir kommt das alles sehr komisch vor. Kann man sicher - ohne CT - sagen, dass ein Schlaganfall vorliegt???

Herzlichen Dank!







Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Jein. Natürlich kann man es schlecht mit "Sicherheit" sagen. Anderseits muss ja auch nicht jeder Schlaganfall im CCT zu sehen sein. Aber von der klinischen Symptomatik würde ich schon davon ausgehen, dass eine Durchblutungsproblematik das Problem verursacht hat. Zumindest würde ich sicherheitshalber eine entsprechende Diagnostik mit Ultraschall der Hirngefässe machen lassen. Für eine Betroffene ist es ja nicht immer so ganz leicht nachzuvollziehen, welche Untersuchungen wofür sind. Ich würde an ihrer Stelle die Ärzte einfach mal darauf ansprechen. Sturzzeigung und diese Veränderungen sind jedenfalls nicht normal. Entweder es sind "Synkopen" (d.h. kurzzeitige Bewustseinsstörungen) durch Herzrhythmusprobleme oder eben durch Durchblutungsstörungen. Oder eben eine Kombination. Wesentliche andere Ursachen halte ich für unwahrscheinlich

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