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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo. Mein Sohn ( wird in einer Woche 5 ), l sst sich morgens

Kundenfrage

Hallo.
Mein Sohn ( wird in einer Woche 5 ), lässt sich morgens nur noch unter Protest in den Kiga bringen. Er geht zwar hinein, will mich aber dann nicht gehen lassen und heult dann schrecklich. Die Erzieherinnen sagen, dass sich das nach spätestens 5 Minuten gelegt hat, aber mich macht es jeden Morgen aufs Neue wahnsinnig.
Unsere Gesundheitsverhältnisse in der Familie sind sehr brisant ( ich hatte letztes Jahr Brustkrebs, seine Oma Lymphdrüsenkrebs, und zu guter Letzt ist auch noch seine Uroma vor kurzem verstorben). Jetzt ist es so, dass mein Sohn sehr lebhaft ist und auch im Kiga schon mal aggressiv wird. Hängt das alles zusammen ? Müsen wir den Kiga wechseln? Wie können wir ihm helfen ?
Danke.
Eine besorgte Mutter.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Da ich selber in unserer Familie den KiGA-Bringedienst morgens hatte, kann ich ihr Leid gut nachempfinden. Psychotherapeutisch spricht man bei überdauernden und deutlich schwerwiegenden Problemen von einer sog. Störung mit Trennungsangst.

Einerseits ist es völlig normal, dass ein Kind solche "Zicken" macht, die dann augenblicklich nachdem man den Rücken gedreht hat, wieder verschwinden. Es ist ja auch eine Art "Wertschätzung", dass dem Kind der Abschied schwerfällt.
Pathologisch im Sinne einer Störung kann dies werden, wenn daraus ein Vermeidungsverhalten entsteht. D.h. jegliche "Rücksichtnahme" wie eine Veränderung des Kiga wäre falsch.

Viel mehr sollten Sie versuchen, ihre Angst in den Griff zu bekommen. Ihr Kind spürt ihre Verunsicherung. Und natürlich spürt er auch die Verlustereignisse. Fälschlich befürchtet er, dass er im Kiga (oder Leben) allein gelassen werden würde. Hier kann ggf. eine kinderpsychologische Behandlung erforderlich werden.

Eigentlich mus sman ihm aber vermitteln, dass er sicher ist. Vielleicht auch, dass Todesfälle (leider) normal sind (kindgerecht vermittelt), aber dass sie halt lange für ihn da sein werden.

Unabhängig davon kann es ja sein, dass er auch noch eine andere Problematik hat (Störungen wie ADHS kann man da nicht ausschliessen), dies könnten aber die Erzieherinnen besser beurteilen und man sollte da nicht zu vorschnell diagnostizieren bzw. es beurteilen.

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