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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
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drhippokrates ist jetzt online.

wie lange kann ein Arbeitnehmer in einem Kalenderjahr Krankheitstage

Kundenfrage

wie lange kann ein Arbeitnehmer in einem Kalenderjahr Krankheitstage haben, so das er unter Beachtung der 3 Kriterien für Kündigung wg./während Krankheit, nicht gekündigt werden kann????
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hierbei spielt u.a. eine Rolle, ob es sich
a) um wiederholte kurzzeitige Krankschreibungen
b) eine chronische Erkrankung mit negativer Prognose
c) eine Anerkennung als Schwerbehinderte bzw. Gleichgestellte vorliegt.

Eine definitive Krankheitstage-Angabe kann man nicht machen. Eine Kündigung wird aber u.a. als angemessen angesehen, wenn ein Arbeitgeber in 2 Jahren jeweils gleich oder mehr als 6 Wochen eine Krankschreibung selber finanziell ausgleichen sollte.

Weitere Informationen erhalten sie u.a. hier , im Einzelfall wäre der Schwerbehindertenbeauftragte der Firma, eine Gewerkschaft bzw. ein Fachanwalt für Sozialrecht einzuschalten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für die Information.

Den Link den Sie mir geschickt haben, kenne ich bereits. Auch das alle drei Kriterien erfüllt sein müssen um wegen Krankheit gekündigt werden zu können.

 

Mein Problem ist das ich nach jetzt mitlerweile 5 Jahren Schikane von der Abt. Ltg. ich letztes Jahr immer wieder kurze Krankheiten hatte.

Nach einem Besuch bei einem Arzt vor kurzem, mache ich nun eine Konstitutionsbehandlung die Therapeutisch betreut werden soll.

Nach meinem am Sa. startenden Urlaub werde ich vorraussichtlich min. 3 Monate bis ca. 6 Monate krankgeschrieben werden, wegen anfänglicher Depression, Erschöpfungssyndrom, Mobbing (lt. Arzt).

 

Und nun wollte ich wissen ob es nun auch ein max. Anzahl von Krankheitstagen gibt die lt. Arbeitsgesetzt oder sonstwo vorgeschrieben sind, auf Grund dessen dann der AG problemlos kündigen kann.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, so eine fixe Zahl gibt es nicht. Allerdings muss der Arbeitnehmer mit ihnen planen können. Der AG wird ja auch nicht krankheitsbedingt kündigen, sondern einen anderen Vorwand finden. Betriebsbedingte Veränderungen etc.

Wichtig für Sie wäre, ob sie einen Antrag auf einen Grad der Behinderung stellen sollten und ggf. dann einen GdB über 30 mit einem Gleichstellungsantrag auf Schwerbehinderung erreichen könnten. Das wäre ein - ziemlich - sicherer Kündigungsschutz, weil dann zumindest das Integrationsamt mit angehört werden muss.

Ich bin ja sehr für Homöopathie. Aber ehrlich gesagt : Eine Konstitutionsbehandlung wird doch ihr Problem nicht ändern. Und die Idee einer "geplanten" Krankschreibung nach Urlaub muss doch fast jeden Arbeitgeber zur Weissglut bringen. Auch ein medizinischer Dienst der Krankenkasse wird das nicht gut finden und möglicherweise trotz der Krankschreibung vom Arzt sie "arbeitsfähig" einstufen. Das ist zumindest die Erfahrung vieler meiner Patienten in der Klinik.

Wenn Sie den Arbeitsplatz dort wegen Mobbing oder anderen Gründen nicht aushalten, wäre die Frage eines Arbeitsplatzwechsels zu diskutieren. Natürlich könnte ihr Arzt sie über 18 Monate mit ein und derselbern Erkrankung krankschreiben. Aber dann könnten sie gleich einen Rentenantrag bzw. Grundsicherung beantragen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ehrlich gesagt weis ich nicht ob Sie mein Problem wirklich verstanden haben....
Hier geht es um Mobbing und die daraus resultierende Folge von anfänglichen Depressionen, Erschöpfungssyndrom.
Und die Konstitutionsbehandlung mit begleitender therapeutischen Behandlung hilft mir in so fern bei meinem Problem, das mein Problem "die Arbeit" durch die Krankschreibung gemindert wird und mit der ärztlichen Behandlung alles was im Moment durcheinander ist (Schlafstörungen, Unlust, Müdigkeit etc.) besser werden.
Nach dem ich erst mal alles versucht habe das es in der Arbeit besser wird (mag sein das ich da vielleicht zu leidensfähig bin) und jetzt auch versuche intern eine Stelle zu bekommen und nach dem da auch nicht große Chancen vorhanden sind, bewerbe ich mich mittlerweile Extern.

Somit kann ich nicht nachvollziehen warum ich wegen einer Krankschreibung (und hier ist nicht die Rede von 18 Monaten) gleich einen Rentenantrag bzw. Grundsicherung beantragen sollte.
Ebenso warum ich einen Gleichstellungsantrag auf Schwerbehinderung stellen sollte.
Vielleicht können Sie mir das näher erklären.
Ansonsten finde ich diese Aussage nicht wirklich weiterhelfend, ausser das ich Dinge erfahren haben die ich bereits wusste. Ausser ob es eine max. Anzahl von Tagen der Krankschreibung.

mfg
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie müssen meine Antwort natürlich ja auch nicht akzeptieren !

Ich schreibe nur aus der Erfahrung eines Arztes, der eben in einer Psychosomatischen Reha häufiger mit den sozialmedizinischen Problemen konfrontiert wird. Bei Mobbing ist es nahezu unmöglich, einen Erhalt des letzten Arbeitsplatzes über Krankschreibungen zu erreichen. Der Arbeitgeber bzw. die verantwortlichen Vorgesetzten ändern sich ja nicht und es wird immer vom Mobbing-Opfer erwartet, dass es sich ändert. Das mag ja ungerecht sein, ist aber die Realität.
Eine Krankschreibung löst das Problem nicht wirklich. 1. Könnte eine sozialmedizinische Beurteilung sehr wohl zu dem Schluss kommen, dass sie an einer anderen Arbeitsstelle grundsätzlich erwerbsfähig wären. (daher bewerben sie sich ja auch sinnvollerweise wo anders). Das kann aber eben theoretisch dazu führen, dass wiederholte oder lange Krankschreibungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse angezweifelt werden. Eine Konstitutionsbehandlung wird auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht als adäquate Behandlung aus ärztlicher Sicht anerkannt.
Der Antrag auf Schwerbehinderung ist schlicht und ergreifend ein Kündigungsschutz für SIE. Es ist dann wesentlich schwerer, sie krankheitsbedingt oder überhaupt auf die Strasse zu setzen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mit der Krankschreibung möchte ich auch nicht den Erhalt des Arbeitsplatzes erreichen. Damit möchte ich lediglich erreichen das es mir wieder besser geht und meine Symptome wieder "verschwinden" d. h. das alles was vorher normal war wieder normal wird.
Und aus Sicht der Krankenkasse (kenne jemanden der in einer Arbeitet) wird es mit therapeutischer Begleitung anerkannt.
Und das aus Sicht meiner Ärztin die das seit Jahren praktiziert.

Ich zweifle nicht Ihre Erfahrungen an, aber es gibt bzgl. dieser Behandlung auch gegenteilige Erfahrungen.
Und viele zweifeln die Konstitutionsbehandlung an, wo hingegen auch andere den Erfolg bestätigen die es vorher angezweifelt haben.

Und auch wenn es ein Schutz für mich ist bzgl. des Antrags auf Schwerbehinderung, allerdings stellt sich mir die Frage wie das funktionieren soll. Da dies meines Wissens nach auch nicht mal eben bewilligt wird.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gut, sie können ja versuchen ihren Weg zu gehen. Ich wollte ja auch nur anmerken, dass es (leider) sich für mehrere Patienten aus unserer Klinik als Holzweg erwiesen hat. Letztlich wurde sehr lange gewartet, bis eben die Krankenkasse kein Krankengeld mehr zahlen wollte. Das kann aber weit vor den immer geannten 18 Monaten der Fall sein. Gerade bei "Mobbing" ist dies der Fall. Aus Sicht eines Psychiaters ist dies ja zunächst mal eine Anpassungsstörung oder depressive Reaktion. Damit muss man aber nicht immer so lange aus dem Beruf herausgenommen werden. Wenn es mit 3 bis 6 Monaten geht, schön und gut. Wirklich gut finde ich eine derartige Lösung nicht.

Es steht ja auch nicht die Frage an, ob nun Homöopathie sinnvoll oder nicht ist. Es geht nur um die Frage, ob es aus sozialmedizinischer Sicht als erfolgsversprechende Behandlung angesehen wird.

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