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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

nach einer Seitenstrang-Angina vor 1,5 Wochen, die mit Antibiotika

Kundenfrage

nach einer Seitenstrang-Angina vor 1,5 Wochen, die mit Antibiotika behandelt wurde, habe ich immer noch Druck auf den Ohren und vor allem im linken Ohr Hörbeschwerden (falsches Hören, Ohrgeräusche). Kann das sein? Oder besteht hier Tinnitus-Gefahr? Habe diese Episoden in schöner Regelmäßigkeit, dieses Mal besonders heftig.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, eine Tinnitus-Gefahr besteht hier keineswegs.
Für die Seitenstrang-Angina ist typisch dass die Eustach'sche Röhre, der Belüftungskanal vom obern Rachen zum Mittelohr, zeitweilig nicht durchgängig ist. Damit kommt es zu Unterdruckphänomenen im Mittelohr, was Ihnen ja aufgefallen ist, und dadurch verminderte Schwingfähigkeit des Trommelfells (Impedanzerhöhung) was sich als sog. 'Autophonie' (Sie hören Ihr eigenes Sprechen anders, wie wenn Sie sich die Ohren zuhalten würden) mit entsprechender Irritation.

Manchmal hilft hier folgendes: Tief einatmen und Atem anhalten. Sofort etwas Nasenspray in die Nase, diese Zuhalten und kräftig Pressen bis es knackt in beiden Ohren. Dadurch drücken Sie das Aerosol in die Tuben und diese können sich öffnen.

mit freundl. Gruss, CLee
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falls diese Info hilfreich war danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Woran kann es liegen, daß ich diese Erkrankung so oft bekomme - jetzt schon das dritte Mal in diesem Jahr?
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
verschiedene mögliche Grunde:

- zu sehr beengte Raumverhältnisse im obern Nasenrachenraum und/oder
- zufällige Häufung oberer Atemwegsinfektionen die übrigens bei Erwachsenen fast immer viraler Ursache (==> Antibiotika ohne Wirkung!) sind, zumindest solange es sich nicht um Nebenhöhlenentzündungen oder natürlich von Angina handelt

falls wiederum Rückfälle auftreten, wäre eine Inspektion durch einen HNO-Arzt zu empfehlen. Aber meistens hört der Spuk dann doch plötzlich auf wie er gekommen ist...

freundl. Gruss, C.Lee

Verändert von ChristXXXXX XXXXX am 01.06.2010 um 14:02 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie lange dürfen diese Geräusche noch anhalten? Und ab wann sollte man sich Sorgen machen?
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sorgen müssen Sie sich nicht machen, die Sache ist harmlos.

Es kann allerdings sein dass sich mit der Zeit ein Erguss im Mittelohr bildet der dann evtl. nicht abfliessen kann. Wenn Sie aber zwischendurch wieder Episoden haben in denen Sie normal hören ist dies nicht der Fall.

Im Zweifelsfall kann man auch die Schwingungsfähigkeit des Trommelfells mit einer sog. Tympyanografie messen (in CH durch HA problemlos möglich), und natürlich die Ohren mit Lupenvergrösserung inspizieren, dazu Testes mit der Stimmgabel. Fallen diese Untersuchungen normal aus so ist das ganze zwar lästig aber keineswegs gefährlich. Über kurz oder lang werden sich die Symptome zurückbilden. Wenn Ihnen das zu lange geht, so wäre wie gesagt der HNO-Arzt die Anlaufstelle.
Christian Lee und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herzlichen Dank für die Auskunft!
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
gerne geschehen, gute Besserung!

C.Lee

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