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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

Guten Abend sehr geehrte Damen und Herren, nach meinem heutigen

Kundenfrage

Guten Abend sehr geehrte Damen und Herren,
nach meinem heutigen ersten Besuch eines Facharztes für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und dessen Diagnose einer Dysthymia fühle ich mich noch weiter aus der Bahn geworfen als zu vor und weiß nicht wie ich weiter vorgehen soll. Ihr Kollege meinte, ich könnte bei Ihm eine Gesprächstherapie in 1 bis 2 Jahren beginnen, da er früher schlicht weg keine Zeit habe. Wirklich lustig finde ich seine Aussage nun nicht, leider weiß ich aber auch nicht woher ich kompetente Hilfe bekommen kann. Ich fühle mich/ bzw. bin auf "Gut Deutsch" ausgelutscht, leer und kraftlos. Keine gute Ausgangsposition für eine Mutter (27 Jahre alt) eines 2 1/2 jährigen Kleinkindes, denke ich, deshalb bin ich auf der Suche nach neuen Denkansätzen, um aus meiner Missere herauszukommen.
Ich freue mich über Ihre Antworten und Rückfragen und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Sina F.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Liebe Ratsuchende,
da begreife ich Ihre Frustration! Eine einzige Konsultation, diese Diagnose und ein Therapieangebot am "Sankt Nimmerleinstag"... und das mit der Mutter eines Kleinkindes!
Da könnte man manchmal wütend werden über die Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit von gewissen Kollegen! Oder hat er Ihnen vielleicht alternative Therapieangebote, die Sie in Kürze nutzen könnten, empfohlen? Dass seine Zeit für Gesprächstherapien begrenzt ist, das wäre natürlich schon verständlich.

Haben Sie keinen Freundeskreis aus dem Ihnen Beistand angeboten würde? Oder eine Kinderhüte so dass Sie regelmässig auch etwas Zeit für sich haben, oder eine Tagesmutter so dass Sie die Ausbildung weiterführen könnten? Es kann ja nicht sein dass Sie so alleine gelassen werden.

Sehr oft finden man auch in kirchlichen Kreisen Leute die sehr gerne helfen würden, wenn sie denn wüssten wem. Wenn Sie Vertrauen haben zu einem Pfarrer/-in oder einem Diakon, so erklären Sie doch mal ihm Ihre Situation und fragen um seinen Rat Auch ein Beziehungsnetz, in das man gerne aufgenommen würde, wäre dort oft sehr wohl vorhanden. Manchmal helfen solche Wege viel eher als ein Prof. Dr. Dr. Superspezialist XYZ...

Ich kenne die Verhältnisse in D leider kaum, aber auch dort gibt es doch Hilfs-Organisationen für Mütter (ob alleinerziehend, verheiratet oder in Partnerschaft lebend) mit Kleinkindern. Wenn Ihnen niemend einen Tipp geben kann, so finden Sie vielleicht im Internet Adressen (vorsicht: kritisch hinterfragen was Sie nicht kennen) oder (vielleicht besser) fragen Sie Ihren Hausarzt.

ich wünsche Ihnen von Herzen dass Sie den Weg aus der jetzigen Situation finden

und grüsse Sie freundlich, ChristXXXXX XXXXX

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