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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage. Seit ca 2 Jahren leide ich unter

Kundenfrage

Hallo,
ich habe eine Frage.
Seit ca 2 Jahren leide ich unter Depressionen, die im Januar diesen Jahres zu einem 4 wöchigen Krankenhausaufenthalt in der Psychiatrie führte.
Seit der Zeit erfolgt neben der Medikation auch eine Gesprächstherapie.
An manchen Tagen denke ich- heute gehts Dir aber gut und dann folgen wieder mehrere Tage an denen ich wieder völlig am Boden bin.
Ich gehe nicht mehr häufig aus dem Haus. Gehe nur ans Telefon wenn ich die Nummer kenne.
Wie lange muß ich rechnen bis ich wieder völlig die Alte bin und auch so aktiv????
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen !
Welche "Art" der Depressionen liegt vor ? Ist es eine sog. chronisch-rezidivierende Form mit wiederkehrenden Episoden (dazwischen aber eher Beschwerdefreiheit), eine chronische Verlaufsform (sog. Dysthymie) oder was genau wurde in dem Krankenhausaufenthalt gemeint ?
Liegt eine Abhängigkeit von der Periode vor oder sonstigen Rhyhthmen wie der Jahreszeit ?
Wie sieht es mit dem Schlaf aus ? Haben sie einen "erholsamen" Schlaf, d.h. sind sie morgens ausgeschlafen ?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo,

 

durchschlafen kann ich er seit ich Mirtazapin einnehme. Im Schlaflabor stellte mann fest, das ich keine Tiefschlafphase habe und Sauerstoffabfall unter 70 %.

Keine Apneu und damit war ich kein kandidat für eine Maske. Deshalb Solvex um mich nach einer schlechten Nacht trotzdem zu aktivieren.

Da ich im Aussendiesnst gearbeitet habe war auch das Autofahren mittlerweile ein Problem.

Sekundenschlaf.

Nach 1,5 Jahren mit 'Solvex war dann aber kaum noch eine Wirkung zu spüren und die

Depression nahm zu. Hinzu kamen dann ganz schlimme Erschöpfungssymptome und Weinkrämpfe, oft ohne erkennbaren Grund.

Im Krankenhaus wurde eine mittelschwere Depression diagnostiziert. Ich nehme schon längere Zeit Antidepressiva.

Da ich aus dem häuslichen Umfeld raus war und mit Hilfe von Medikamenten schlafen konnte, ging es mir erst schon mal ein wenig besser.

Noch immer bin ich nicht in Ordnung und merke, das mir viele Dinge die sonst schnell erledigt waren nicht mehr von der Hand gehen.

Ich weiss nicht, ob es für Sie von Belang ist, vor 10 Jahren hatte ich eine Borreliose und von Zeit zu Zeit wird eine Kontrolle gemacht. Die Titer schwanken immer.

Meine Schilddrüse ist in Ordnung, aber bedingt durch die Wechseljahre nehme ich Hormone zu mir.

Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen

 

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wenn "herkömmliche" Therapien für Depressionen versagen, habe ich eine ganz eigene und etwas merkwürdige Erklärung. Ich vergleiche dazu das Gehirn mit einem PC, der mit Datenmüll vermüllt. Die Emotionen, die man nicht "wegträumt", weil der REM-Schlaf bzw. Tiefschlaf fehlt, werden zu einer Art Ballast, der dann immer wieder "hochkommt". Dagegen helfen Antidepressiva weniger, manchmal wird man darunter scheinbar erst "depressiv", weil dieser ganze alte Mist deutlicher spürbar wird.

Was könnte helfen ?
1. Schlafhygiene bzw. ggf. 2 mg Melatonin (Circadin) 30 Min vor dem Schlaf, um den Tiefschlaf anzuregen und Verschiebungen im Tag-Nacht-Ryhthmus anzugehen.
2. Viel Bewegung und Licht draussen
3. Antidepressiva, die diesen Tag-Nacht-Rhythmus nicht zerstören (z.b. Duloxetin, ggf. Trimipramin)
4. Gute hormonelle Diagnostik in Hinblick auf Wechseljahre
5. Emoflex (siehe www.emoflex.de), leider aber nicht allgemein verfügbar. Das ist ein Verfahren über innere Bilder den Emotionalen Müll mit Mitteln wie in der Traumatherapie zu verarbeiten.