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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

mein sohn 32 hat sich am donnerstag dieser woche durch einen

Kundenfrage

mein sohn 32 hat sich am donnerstag dieser woche durch einen regenguss klatschnass geworden eine erkältung zugezogen. heute nacht schüttelfrost 10 minuten . halsschmerzen --hustet trocken---nasennebenhöhlen zu -schwierig zu atmen---inhalierte---paracetamolgabe --jetzt kalter schweiss und seit jetzt abends 38,2 temperatur. er bekommt nie fieber- das ist ungewöhnlich !<br /><br />angehende pneumonie??? ich bin kinderkrankenschwester und die besorgte mutter.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,
ob ein Zusammenhang mit dem Regenguss besteht ist eher fraglich aber auch nicht relevant.
Die Symptome mit Fieber 38.2° (axillär? vor Paracetamol?), oberer Atemwegsinfektion mit Rhinitis und (zumindest ws.) Pharyngitis sowie (noch trockenem) Husten spricht fast mit Sicherheit für eine virale Infektion. Da kommen eine ganze Anzahl respiratorischer Viren in Frage, entsprechend der Saison am ehesten wohl solche aus der Gruppe der 'Enteroviren', wie etwa Echo- oder Coxsackieviren. Diese sind ja auch für die typische "Sommergrippe" verantwortlich.

Von diesen Echo- bzw. Coxsackieviren gibt es eine grosse Zahl verschiedener Serotypen, denen Sie als Kinderkrankenschwester nota bene schon sehr oft begegnet sein müssen. In der (weit) überwiegenden Mehrzahl verlaufen diese Infektionen selbstlimitierend und heilen ohne Komplikationen ab. Sich mit den möglichen Ausnahmen zu beschäftigen, würde ich Ihnen im jetzigen Zeitpunkt nicht empfehlen. Pneumonien sind übrigens, in Bezug auf die grosse Zahl solcher Erkrankungen, für diese Infektionen recht selten und würden sich (normalerweise) als "atypischen Pneumonie" manifestieren, bei äusserst geringer Gefahr einer bakteriellen Superinfektion.

Die Symtomatik spricht stark gegen eine bakterielle Infektion, was ja auch therapeutisch wichtig zu unterscheiden wäre.

Hier ist es sicher sinnvoll sich auf symptomatische Behandlung zu beschränken und wirksame Therapien sind ohnehin weder (ambulant) verfügbar noch indiziert.

mit freundl. Gruss, C.Lee
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falls diese Info hilfreich war danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "akzeptieren"

Verändert von ChristXXXXX XXXXX am 30.05.2010 um 20:58 Uhr EST

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