So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an drhippokrates.
drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
drhippokrates ist jetzt online.

Hallo und ei8nen lieben Gru , ich hatte in der Zeit von

Kundenfrage

Hallo und ei8nen lieben Gruß,

ich hatte in der Zeit von April 2008 bis Ende März 2010 Trevilor in der Dosis 150 täglich eingenommen. Bis einschließlich letztes Jahr im Oktober hatte ich mein Gewicht gehalten, sogar eher abgenommen. Dann merkte ich plötzlich, dass ich an Gewicht zunehmen. Von Oktober 09 bis März 10 ca. 14 kg. Habe dann, allerdings ohne meinen Arzt zu informieren, die Tabletten von heute auf morgen abgesetzt, habe gedacht, ich müsse jetzt dadurch. Bisher klappt es auch ganz gut, bis auch die vielen vielen Nebenwirkungen, die mich jetzt erschleichen. Ständig Müde, Angstzustände, Unwohlsein, ich mag mich selkbst nicht mehr, kann Nachts nicht mehr schlafen und eigentlich ist jetzt alles wieder wie von 2 Jahren. Soll ich die Tabletten wieder nehmen um dann irgendwann komplett zu explodieren? Lieben Gruß Elke-Marina
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Jetzt mal ehrlich : Die Gewichtsveränderung kann, muss aber ja überhaupt nichts mit dem Trevilor zu tun haben. Venlafaxin (der Wirkstoff) macht eigentlich selten Gewichtsveränderungen. Sehr wohl aber hängen Essen bzw. auch Heisshungerattacken mit Frust, Langeweile oder schlicht Kontrollverlust nach einer langen Phase der Selbstdisziplinierung zusammen. Zudem müsste man an hormonelle Veränderungen denken, die auch einen Einfluss sowohl auf die Stimmung wie auch das Essverhalten bzw. auch Wassereinlagerungen in den Körper haben könnten.
Nach meiner Erfahrung spielt das Medikament da noch die geringste Rolle (ganz vernachlässigen sollte man diesen Einfluss natürlich aber nicht).

Wenn sie gute Erfahrungen (abgesehen vom Gewicht) gemacht haben, kann ich nur dafür sprechen, erneut eine antidepressive Medikation zu beginnen. Ihre Symptome sprechen dafür. Gerade auch Schlafmangel bzw. -störungen sind schlecht für das Gewicht (sie wissen vielleicht : Nur wenn man schläft, nimmt man auch gut ab). Sie werden also nicht wegen der Medikation "explodieren".
Vielleicht könnten sie ja eine Ernährungsberatung für gezielte Tips einer regelmässigen Ernährung aufsuchen und die Ausgänge mit dem Hund intensivieren bzw. ggf. durch Schwimmen oder eine andere Sportart ergänzen ?

Wer oder was könnte ihnen helfen, ihre Lebenssituation zu optimieren ? Wäre eine Psychotherapie da nicht angezeigt ?

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin