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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, ich leide unter depressionen und angstszust nden, habe

Kundenfrage

Hallo, ich leide unter depressionen und angstszuständen, habe mehrere tabletten (citalopram, mirtazapin, venlafaxin) ausprobiert hilft nichts.. Dann bin ich durch internet auf depressionen durch testosteronmängel gestossen. Dann habe ich mein testosteronspiegel messen lassen, raus gekommen ist ein Wert vom 12,59 nmol/l .
Mein Arzt sagte mir, das es im normalen Bereich wäre und es kann nicht sein das ich durch testosteronmängel depressiv bin.
Meine frage wäre, hat mein Arzt recht???
Danke XXXXX XXXXX!!!
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !
Ich vermute, Sie beziehen sich auf Veröffentlichungen wie dieser Artikel aus der Welt-Online, die einen Zusammenhang der "Wechseljahre" des Mannes mit abfallenden Testosteron-Werten und Depressionen beschreiben. In der Realität ist es aber gerade bei so chronisch verlaufenden depressiven Zuständen sehr selten, dass man einen Testosteronmangel als Ursache erkennen und dann medikamentös schlicht ausgleichen kann oder müsste. Leider. Zudem ist ihr Wert ja normal.

Ich denke, ihr Arzt hat recht.
Es gibt ja noch zahlreiche andere Ursachen, die man berücksichtigen kann. Wie ist etwa ihr Schlaf ? Sind sie morgens erholt und frisch (zu "normalen" Aufstehzeiten) ?
Haben sie mal eine Psychotherapie ins Auge gefasst (ggf. auch als Selbsthilfeprogramm unter www.deprexis.de) ?
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja okay, ich denke Sie haben recht mit mein Arzt, aber mein Testosteronwert ist sehr niedrig, so wie ich das gelesen habe, wenn der Wert unter 12 nmol/l fählt gilt er als behandlungsbedüftigt. (ich habe keine barthaare und keine oberkörperbehaarung ich bin 33 jahre alt)
Ich will jeztz nicht alles auf meine Testosteronspiegel schieben, aber das könnte eine der Gründe sein für meine Depressionen. Ich hatte viele probleme in mein Leben, ich war 3 jahre lang drogenabhangig(heroin), Auswanderung anpassungsprobleme, sehr schwieriges miteinnander mit meiner Frau.
Danke XXXXX XXXXXür schnelle Antwort.
Mein Schlaf ist normal...
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja, ich kann es gut verstehen. Häufig sind es ja viele Ursachen und Einflussfaktoren, die da zusammen kommen. Multifaktoriell nennt man dann das auch. Ich glaube aber, dass das Testosteron wirklich den kleinsten Einfluss hat.

Eher schon eigene Reizfilter bzw. hohe Empfindsamkeit für Emotionen bei sich und anderen und Probleme, diese Gefühle gut zu regulieren. Das kann dann auch zu Problemen wie Unruhe und Depressionen führen.Ähnlich wie ein PC, der immer weiter zumüllt mit Dateifragmenten und offenen Fenstern. Hier wäre dann nur Sortieren und Aufräumen angesagt.