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Doc4You
Doc4You, Dr. med. univ.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 251
Erfahrung:  Neurochirurgie, Wirbelsäulen Chirurgie, Intensivmedizin, Neurologie
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Bei mir wurde eine zervikale Wurzelirritation C8 rechts (M53.1)

Kundenfrage

Bei mir wurde eine zervikale Wurzelirritation C8 rechts (M53.1) diagnostiziert.
Auch nach einer Woche andauernden Schmerztherapie mit Kortison-Infusionen
leide ich unter starken Schmerzen unter dem rechten Schulterblatt und
Lähmung mit Kribbeln im rechten Arm bis zum kleinen rechten Finger mit
Bewegungseinschränkungen.
Dreimal täglich nehme ich die Schmerzmittel Voltaren Resinat, Novaminsulfon 500
und Diclo dispers.
Nächsten Mittwoch habe ich einen Termin bei einem Osteopathen und Akupunkteur;
dann gehe ich zur Untersuchung in die neurochirurgische Abtlg. von Vogtareuth.
Was können Sie mir raten? Bleibt mir letzen Endes nur eine gefährliche Operation?
Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Antwort. H.Vierling.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Vierling

 

 

Meiner Meinung nach ist Ihre Schmerztherapie bei Weitem (!) noch nicht ausreichend ausgereizt worden mit den von Ihnen o.g. Medikamenten.

 

Novaminsulfon und Voltaren (Voltaren hoffentlich mit Magenschutz! - z.B. Pantozol oder Nexium) können als Basistherapie gesehen werden - wenn weiterhin Schmerzen bestehen muss ein mittelstarkes Opiod (z.B: Tramadol) und wenn dies auch nicht ausreicht eine starkes z.B. Morphin oder Oxycodon etc ergänzt werden (dann im Austausch zum mittelstarken).

 

Erst wenn man Ihnen eine adäquate Schmerztherapie anbietet, die Sie wie gesagt noch lange nicht haben und Sie darunter (und natürlich mit Physiotherapie etc - also der konservative Weg) nicht beschwerdefrei werden sollte man über chirurgische Massnahmen nachdenken aber sicher nicht vorher.

 

Ich weiss wie viel Schmerzen so etwas bereiten kann und wünsche Ihnen auf jeden Fall gute Besserung!

 

Ich hoffe Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben und verbleibe

 

mit freundlichen Grüssen

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Doktor, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort, die leider etwas zu kurz ausgefallen ist.

Bitte beantworten Sie folgende Fragen - aufgrund der vielen Schmerztabletten bin ich zur Zeit schmerzfrei, jedoch immer sehr beeinträchtigt durch die Taubheit des kleinen

Fingers und des Ringfingers der rechten Hand verbunden mit einer Griffschwäche.

Ich bin 74 Jahre alt, 180 cm groß und 80 kg schwer und sonst bei guter Gesundheit.

Es bestehen keinerlei Bewegungseinschränkungen.

- wie lange kann ich diese Schmerztablettten - inkl. Pantoprazol bei Voltaren - nehmen, ohne größeren Schaden an Leber, Niere, Magen usw. befürchten zu müssen?

- wenn ich so weiter mache wie bisher: wann können irreversible Nervenschäden entstehen?

- wie beurteilen Sie konservative Methoden wie Massagen, Osteopathie und Akupunktur?

- Ist eine Injektionsbehandlung sinnvoll?

- Ist eine OP die ultima ratio? Was würde dabei gemacht und wie sind die Erfolgsaussichten?

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Mühe. Ihr H.Vierling.

Experte:  Doc4You hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
so wie sie mir die Situation beschreiben ist diese doch recht eindeutig.

Sie haben eine Wurzelirritation C8 rechts:
Taubheit im kleinen rechten Finger
Griffschwäche in der rechten Hand.

Eine Schmerztherapie bei einem neurologischen Defizit ist nicht Standard!!!

Wenn es eine deutliche Ursache der "Wurzelirritation" gibt also einen Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wurzelkanals ist eine operative Versorgung sinnvoll und sollte auch zeitnah durchgeführt werden.

Wenn es sich um ein reines "Schmerzsyndrom" handelt dann empfehlen wir eine mindestens 6-12 wöchige Schmerztherapie, aber wenn es zu neurologischen Defiziten kommt sollte man an der Ursache arbeiten!

Also falls eine Bildgebung gemacht worden ist (CT oder MRT), gehen sie diese Woche noch in die Ambulanz von Vogthareuth...wenn diese keinen Termin für sie haben kontaktieren sie Mühldorf/Inn oder eine neurochirurgische Klinik in München.

Auch Ihr Alter spricht nicht gegen eine sinnville Therapie, falls die von Ihnen angegebenen Bechwerden operativ zu bessern sind.

Ich wünsche Ihnen das Beste und Gute Besserung

Doc4You, Dr. med. univ.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 251
Erfahrung: Neurochirurgie, Wirbelsäulen Chirurgie, Intensivmedizin, Neurologie
Doc4You und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Kollege

 

 

Da glaube ich aber, dass Sie nicht auf dem Neuesten Stand sind. Der Herr hat eine Wurzel-Irritation, die man mit Sicherheit nicht sofort operieren sollte bevor man die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft hat - gerade auch WEIL er ein alter Mann ist und aufgrund von vermutlich bestehenden Begleiterkrankungen ein sehr hohes Operationsrisiko zu erwarten ist. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung folgende Geschichte erzählen: meine eigene Mutter hat einen extrem schmerzhaften via MRT gesicherten cervicalen (ebenfallls C8) Bandscheibenvorfall (übrigens ebenfalls mit denselben Symptomen, die der o.g. Herr hier schildert) OHNE Operation mittels adäquater Schmerz- und Physiotherapie überstanden und ist nun wieder beschwerdefrei. Ich bin extrem froh, dass Sie sich nicht sofort für einen operativen Eingriff (die Neurochirurgen hatten ihr dies als Option und keineswegs als einzig richtige Therapie empfohlen) entschieden hat.

 

In der Literatur wird sowohl beim lumbalen und auch beim cervicalen eine zunächst konvervative Therapie empfohlen (siehe z.B: http://www.rosenfluh.ch/images/stories/publikationen/arsmedici/2008-20/14_Diskushernie_20.08.pdf).

 

 

Wenn dieser Herr mein Vater wäre würde ich ihn mit Sicherheit nicht so schnell ein operativen Risiko aussetzen!

 

Mit freundlichem Gruss

 

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Was und wem soll ich als Laie jetzt glauben?, wenn sich ihre "Experten" widersprechen?

Der eine empfiehlt konservative Behandlung, der andere eine sofortige OP.

Könnten sich Ihre "Experten" nicht einigen, damit der Kunde EINE abgestimmte

Antwort und keine widersprüchlichen Antworten erhält?

Am liebsten hätte ich meine € wieder zurück, weil ich total verunsichert bin.

Ich warte auf Ihre Antwort. H.Vierling.

Experte:  Doc4You hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Verwirrung Ihrerseits ist verständlich und es tut mir sehr leid.
Leider gibt es wie immer im Leben viele Meinungen.

Ich kann Ihnen nur aus meiner Erfahrung und aus meiner Sicht sagen das ich Fälle wie sie täglich in unserer Neurochirurgischen Klinik sehe.
Ich habe nicht gesagt das eine sofortige OP durchzuführen ist!

- Ich habe Ihnen geschrieben, dass wenn es einen Grund für Ihre Beschwerden gibt, den man im CT oder MRT der Halswirbelsäule sieht und den man durch eine operative Therapie verbessern könnte, dann sollten sie dies mit einem Operateur besprechen.
Wenn dies der Fall ist sollte dies lieber früher als später erfolgen, da neurologische Defizite wie Ihre beschriebene Lähmung in der rechten Hand mit der Dauer auf Permanent sein können.

Deshalb empfahl ich Ihnen die Ambulanz in Vogthareith zeitnah mit den bestehenden Bildern aufzusuchen und das ist noch immer meine Meinung.

Wenn ein Internist Ihnen etwas anderes empfiehlt kann ich Ihm das nicht verbieten und es tut mir leid das sie das verunsichert hat.
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Lieber Patient,
ich kann das verstehen.
1. Waren Sie in einem MRT?
2. Wenn ja, wie lautet der Befund?
3. ISt untersucht worden, ob Sie Blockierungen in der BWS haben?
4. Operation ist die letzte Möglichkeit und solange Sie keine neurologischen Ausfälle haben, kann ich IHnen nur empfehlen: KEINE OP
5. Haben Sie Ausfälle, dann ist eine OP zu diskutieren
VG
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Lieber Doktor Ddorf,

 

als Herzschrittmacherträger war bei mir nur eine CT möglich - leider ohne eindeutigen Befund.

Anamnese: lt. mündl. Auskunft des Radiologen aufgebrauchte Bandscheibe C6/7 zusehen mit Neuroforaminalstenosen der unteren HWS, re>li. Klinisch Therapieresistenz auf 3x32mg Urbason und Tramadol 2x100mg tgl. Weiter sensible radikuläre Symptomatik in C8 rechts bei normaler NLG des Ulnaris und Medianus.

Diagnose: Wurzelirritation C8 rechts.

Zusammenfassung: Bei vorliegendem Befund und Therapieresistenz rate ich zur stationären Einweisung nach Vogtareuth evtl. aszendierende Myelographie oder CT-gezielte Punktion.

 

Zur Zeit nehme ich keine Schmerzmittel mehr, obwohl ich starke Schmerzen unter

dem rechten Schulterblatt habe verbunden mit ziehenden Schmerzen auf der Unterseite des rechten Armes mit Taubheit und Kribbeln des rechten Ring- und kleinen

Fingers. Nachts kann ich vor Schmerzen nicht schlafen.

 

In der Klinik Berchtesgaden wurden während der Schmerztherapie vier Röntgenaufnahmen meiner BWS gemacht - ohne Befund.

MRT nicht möglich.

Keine Blockierungen in der BWS.

Keine Ausfälle.

 

Bemerkenswert ist vielleicht, daß sowohl ein Heilpraktiker als auch ein Osteopath

vermuten, daß die Schmerzen mit einer mögl. Lungeninfektion zu tun haben, da ich

vor ca. acht Wochen an einer schweren Erkältung gelitten habe. Vielleicht sollte ich

meine rechte Lunge röntgen lassen?

 

Auf Ihre Antwort bin ich gespannt. Ihr. H.Vierling.

 

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