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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

unsere tochter hat angst vor schimmel und bakterien. sie ist

Kundenfrage

unsere tochter hat angst vor schimmel und bakterien. sie ist 7 jahre alt und wäscht sich seit geraumer zeit die hände mit kaltem wasser und seife. sie macht es oft grundlos. darauf angesprochen, sagt sie, dass sie angst vor baktieren und schimmel hat. wir haben ihr das dann auch erklärt, das hände waschen nicht gut ist, wenn es grundlos erfolgt. dann kam desöfteren auch die frage auf, ob man man von schimmel krank werden kann.

haben sie einen rat für uns?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen !

Jedes Kind hat im Rahmen der individuellen "Sauberkeitsetwicklung" natürlich sehr unterschiedliche Erfahrungen und Vorstellungen von "Reinlichkeit". Problematisch wird es natürlich, wenn es übertrieben oder angstbesetzt ist.
Hier wäre wichtig zu wissen, ob sie schon früher (etwa um das 3. Lebensjahr) besonders ängstlich (z.B. Trennungsangst) hatte oder auch in anderen Bereichen eher ängstlich reagiert.
Ich denke nicht, dass man mit guten Worten und Erklärungen die Angst beseitigt. Wichtig wäre zu klären, WAS genau sie befürchtet. Im Extremfall hat sie weniger Angst vor Schimmel als vielmehr die Angst, dass ohne Reinigungsrituale etwas passieren könnte, was andere Menschen schädigt bzw. das Unterlassen des Reinigens bei ihr Druck oder Angst erzeugt. Das wäre dann ein Zwang.
Es gibt neuere Untersuchungen, die zeigen überraschende Aufgaben des Händewaschen im Kopf : Beim Waschen kann man bei Entscheidungen besser bei einer Position bleiben. Vielleicht spielt auch das eine Rolle.

Wenn es sich speziell um Angst handelt, hätte ich ggf eine Idee für eine Selbstbehandlung. Ist ihre Tochter ein wenig kreativ und kann gut in Bildern denken und fühlen ?

Hier müste man den schwierigen Mittelweg von gelassenem Aushalten einer solchen Phase bis zur sorgfältigen Abklärung einer Angst- oder Zwangsstörung gehen.