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gyndoc07
gyndoc07, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 955
Erfahrung:  Gynäkologie, Geburtshilfe, Akupunktur,TCM
27325793
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Liebes Cyberdoktorenteam, ich finde es wunderbar, dass es

Kundenfrage

Liebes Cyberdoktorenteam,
ich finde es wunderbar, dass es sowas wie sie gibt - vielen dank XXXXX XXXXX für ihre Zeit.

nun meine Frage. ich bin 35 Jahre alt und hatte übers letzte Jahr verteilt in 3 Monatsabständen 3 Abstriche mit PapIIId - Highrisk virus, Lupenbetrachtung wurde gemacht, Biopsieergebnis CIN 1.
Mein Arzt meint, dass ich, sollte es wieder PapIIId sein, spätestens im Herbst einen Konisationstermin ausmachen soll, da ich eben schon älter bin und daher die Selbstheilungsrate nicht so hoch ist.
Ich habe noch keine Kinder und bin mir leider noch nicht im klaren über einen Kinderwunsch. Jedenfalls will ich mir diese Option offen halten.
Würden sie auch bereits zu einer Konisation raten und wenn welche Art? Mit wie langem Krankenstand ist zu rechnen, wenn alles "normal" verläuft? Was halten sie in meinem Alter von weiteren Zuwarten - wie groß ist die Chance ca, dass sich in tieferen Lagen schon mehr entwickelt hat? Impfung ja - als mögliche Therapie?
herzlichen Dank,
Tatjana
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,
grade weil Sie kleine Kinder haben, sollten Sie eine Konisation vornehmen lassen um eine Verschlimmerung des Befundes zu Verhindern. Bei den heutigen OP Verfahren (Laser-Loop-Konisation) wird nur wenig Gewebe entfernt, und eine Schwangerschaft ist schon nach 3 Monaten komplikationslos möglich!
Eine Impfung ist bei HPV-positivem Befund nicht mehr nötig, es ergeben sich keine Vorteile. Das HPV-Virus ist auch nach Konisation noch in Ihrem Körper und tut Ihnen bei intaktem Immunsystem nichts.
Wenn also ein erneuter Abstrich wieder 3D ergiebt, zögern Sie die Konisation nicht länger herraus .

Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

danke für ihre prompte Antwort.

Wäre es noch möglich auf meine beiden Fragen bezüglich der Schnelligkeit des Fortschreitens bei weiterem Zuwarten von ihren Erfahrungwerten her ein bissi was zu sagen - bzw wie hoch auch die wahrscheinlichkeit ist, dass sich in tieferen lagen schon mehr gebildet hat als CIN1.

und vor allem auch wieviel geringer die Wahrscheinlichkeit ist, dass man bei Anhäufung von Alter und Konisation ein Kind bekommt bzw wie hoch das Fehlgeburtenrisiko ungefähr ist.

Wie hoch ist das Risiko dass man nach einer OP wieder "krank" wird?

 

Zur ungefähren Dauer des Krankenstandes wäre es auch noch nett wenn sie sich äußern könnten.

Herzlichst,

Tatjana.

Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,
bis sich aus Cin I eine Cin III entwickelt vergehen zwischen 2 und 5 Jahre- je nach persönlicher Konstitution.
Es besteht kein Einfluß auf das schwanger werden und die Fehlgeburtrate ist nur erhöht, wenn die 3 Monate nach OP nicht eingehalten werden- ansonsten ist sie genauso hoch wie bei nicht konisierten .
Die OP wird ambulant durchgeführt und Sie werden für den Tag krank geschrieben um sich von der Narkose zu erholen. Sie sollten 1 Woche nicht schwer heben und 2 Wochen keinen Sport machen um eine zügige Wundheilung zu erreichen. Es handelt sich um eine flächige aber nicht tiefe Wunde. Sie haben ledigicih Schmierblutungen , Schmerzen beschreiben die Patientinnen selten, da er Muttermund an sich unempfindlich ist.
Das Risiko einer erneuten Zellveränderung liegt so bei 15 %, deshalb sind halbjährliche PAP Kontrollen lebenslang empfohlen.

Alles Gute

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