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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
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Christian Lee ist jetzt online.

Als mein Sohn 1 1/2 Jahre alt war, verstarb sein Vater an Krebs.

Kundenfrage

Als mein Sohn 1 1/2 Jahre alt war, verstarb sein Vater an Krebs. Dies war für mich als Mutter sehr, sehr schwer. Mein Mann hat ein Jahr lang gekämpft. Die Trauer ist und war sehr gross. Im Jahr 2007 habe ich einen Mann kennengelernt, welcher eine Tochter hat, die alle zwei Wochen bei uns ist. Er ist im 2008 bei mir eingezogen. Mein Sohn, in der Zwischenzeit 51/2 Jahre alt, hängt sehr an ihm. Nun ist aber die Liebe aus meiner Sicht ihm gegenüber eingeschlafen. Wir konnten uns auf eine räumliche Trennung einigen und versuchen, so unserer Beziehung eine Chance zu geben. Nun mein Problem: Ich mute dadurch meinem Sohn schon wieder "Verlust" eines Menschen zu. Wie gehe ich oder wir am besten vor? Ist es besser für meinen Sohn, wenn er ihn nicht mehr sieht oder sollen wöchentliche Besuche abgemacht werden? Mein Freund möchte meinen Sohn weiterhin sehen, da die Beiden sehr aneinander hängen.

Besten Dank für ihre prompte Antwort
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo liebe Ratsuchende,
sie sollten unbedingt die zwei Punkte strikte voneinander trennen:
- Ihre Beziehung zu diesem Freund und
- die Beziehung zwischen dem Freund und Ihrem Sohn

Zunächst scheint mir die Klärung Ihrer Beziehung zentral. Keinesfalls soll eine solche Beziehung mit offensichtlich ungeklärten Problemen im Hintergrund einfach weitergezogen werden nur um "den Sohn oder auch den Freund zu schonen".
Sie sind es allen drei schuldig das Problem anzusprechen und aufzuklären, und wenn Sie evtl. gar nicht wissen wo der Grund für die erkaltete Liebe ist, so würde ich Ihnen unbedingt eine Paartherapie empfehlen. Es ist ja noch nicht alles verloren und eine Trennung ohne sich bewusst zu sein, was eigentlich Grund für diese Entwicklung ist, sollten Sie unbedingt vermeiden. Das Risiko ist gross bei der nächsten Partnerschaft wieder in die selbe Falls zu treten. Sie haben ja bereits mit der jetzigen Trennung den Versuch einer Wiederannäherung gemacht, ich könnte mir aber vorstellen dass dies noch nicht genügt. Oft sehen wir ja vor lauter Bäumen den Wald nicht und eine 'neutrale' Fachperson kann 'von aussen' oft sehr schnell erkennen wo das Problem liegt.

Ihren Sohn würde ich im Moment mal 'ausklammern' und zuerst das Beziehungsprobleme angehen. Unter einer Therapie wird sich sehr schnell zeigen ob es wieder aufeinander zu geht oder eben nicht. Dann erst, im letzteren Fall, wäre zu beraten wie es weiter mit dem Sohn gehen soll. Aber in JEDEM Fall stehen die Bedürfnisse des Sohnes weit vor denjenigen des Freundes. Das wird und müsste auch er einsehen, alles andere wäre verdächtig auf Manipulation (Vorschützen von Interesse gegenüber dem Sohn um Sie weiter zu binden).

Ich wünsche Ihnen und vorallem auch dem Sohn von Herzen das Beste!
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falls diese Info hilfreich war bitte ich höflich um Honorierung mit "akzeptieren", danke

mit freundl. Gruss, CL

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