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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
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drhippokrates ist jetzt online.

ich habe eine schwere kopfopf op hinter mir (hirnaneurysma)

Kundenfrage

ich habe eine schwere kopfopf op hinter mir (hirnaneurysma) und bin einer der wenigen
die das physisch und kognitiv überlebt haben. nachdem das passiert war, war ich querschnittsgelähmt, was aber während der op glücklicherweise wieder "repariert" werden konnte. davor und danch 3 schwere bandscheibenvorfälle.was ich nach der hirnop während des 4-tägigen komas erlebt habe war so voller glückseeligkeit und liebe, das ich mich heute so verhalte, dass ich wieder genau dort in diesen zustand möchte. in meiner firma möchte man mich schnellst möglichst los werden, da ich nur noch ein kostenfaktor darstelle - eine nicht mehr planbare größe bin.
vor wenigen tagen habe ich dann erfahren müssen, dass ich auch noch hiv-positiv bin.
obwohl mir das unerklärlich ist -safer sex war immer das oberste gebot von mir.
Ich will wieder zurück in den Komazustan´d un habe keine Angst vo´m sterben.m/42








i
ich leide an depressionen und will
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen !
Das klingt für mich entweder nach einer nicht ganz unerheblichen psychischen Anpassungsproblematik möglicherweise sogar posttraumatischen Störung. Die Schicksalsschläge bzw. Unsicherheiten in ihrem jetzigen Leben gehen ja auf keine Kuhhaut mehr und es ist verständlich, dass sie sich da in einen Komazustand flüchten wollen, den sie als "Abschottung" erlebt haben können.
Nur : Da gibt es so keinen Weg zurück und sie müssen sich wohl oder übel der Realität hier in unserer Welt stellen. Ich denke, dass dies nur mit sozialer Unterstützung von Freunden und Familie und professioneller Hilfe gelingen kann. Hier wären Gespräche, ggf. eine gezielte Psychotherapie und eventuell auch eine zusätzliche antidepressive Therapie erforderlich. Natürlich auch eine HIV-Beratung und Behandlung. Daher würde ich primär eine HIV-Beratungsstelle empfehlen, da dort auch sehr gute Kontakte zu guten psychosozialen Hilfsangeboten bestehen und der Schritt zurück ins Leben mit ihnen gemeinsam vorbereitet und unterstützt werden kann.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

erst mal herzlichen Dank für die Unterstützung
Aber was verstehen Sie unter einer psychischen Anpassungsproblematik ?
Meinen Sie die Realität zu akzeptieren ?

Gruß Ralf
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Jein. Eher, dass sie eine Reihe von Belastungen erlebt haben, die echt heftig sind. Und dafür hat ihr Gehirn keine emotionale Lösung, um damit gut umzugehen. Welch Wunder. Da hätte jeder Menschen erstmal Probleme. Statt einer emotionalen Entlastung (Trauer, Wut, Angst etc) tritt halt derzeit ein Zustand ein, bei dem sie am liebsten "nicht mehr da" wären. Das ist keine aus psychotherapeutischer Sicht "gute" Lösung. Wenn auch irgendwie menschlich verstehbar.

Psychotherapeuten meinen, dass es bessere Lösungen gibt. Daran glaube ich auch. Eine Grundlage ist allerdings tatsächlich die Realität erstmal so zu nehmen wie sie ist und nicht mit dem Schicksal zu hadern. Sondern in eine konstruktive Lösungssuche zu gehen.
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Herzlichen Dank für das offene Wort.

Hilft mir weiter

Gruß Ralf
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Habe gerade aus neugier den Link Experte nicht zufrieden geklickt...
Das ist ausdrücklich nicht der Fall !!! :-)

Nochmals herzlichen Dank

Ralf
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Kein Problem. Die schlechte Bewertung ist auch nicht angekommen. Und wenn schon. Die "negativen" Bewertungen sind Ansporn besser zu werden. Man kann aber unmöglich es ALLEN Recht machen. Manchmal ist eine Antwort zwar richtig, der Klient hört sie halt verständlicherweise nicht immer gerne.

Schönen Abend noch !

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