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Doc4You
Doc4You, Dr. med. univ.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 251
Erfahrung:  Neurochirurgie, Wirbelsäulen Chirurgie, Intensivmedizin, Neurologie
38338851
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Nervenschmerzen in Armen und H nden Meine 2 Operationen waren

Kundenfrage

Nervenschmerzen in Armen und Händen
Meine 2 Operationen waren im April und Juni 2009, HWS 6/7.
Habe weiterhin starke Schmerzen in den Armen und Händen.
Seit der OP`s nahm ich täglich Lyrica 75 mg morgens, mittags und abends ein. Zusätzlich Tramadol morgens und abends je 50 mg.
Mein Arzt ist im April verstorben, musste zu einem anderen wechseln, der die Medikation umgestellt hat. Morgens, mittags und abends Gabapentin 300 mg, Metamizol 500 mg morgens, mittags und abends je 500 mg und Tramadol 100 mg morgens 100 mg und abends 50 mg.
Seitdem ist mir übel und meinem Kopf geht es nicht gut. Laufe auch wie eine betrunkene und habe meine Beine nicht gut unter Kontrolle.
Meine Frage an Sie, warum wechselt der neue Arzt komplett die Medikation?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Doc4You hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag, ich beantworte gerne allg. Fragen zur Medizin sowie speziell für Neurochirurgie, Neurologie, Schmerztherapie und Akut/Intensivtherapie.

Leider berichten Sie ja bereits über zwei Operationen an der Halswirbelsäule.
Dabei handelte es sich wahrscheinlich um einen Bandscheibenvorfall oder Über eine Verengung des Wirbelkanals (Spinalstenose).
Solche Operationen werden durchgeführt um "radikuläre" Armschmerzen zu lindern oder am besten zu beseitigen.
Bandscheibenvorfälle werden in der Regel heutzutage von ventral, d,h. vom Hals aus operiert.
Nun wurde also 2x die gleiche Stelle operiert? Und trotzdem haben sie unveränderte Arm und Handschmerzen? Das sollte eigentlich nicht sein.

Deshalb würde ich Ihnen gerne zwei Dinge Raten.

Machen sie einen Termin in einer neurochirugischen Ambulanz (jede größere Klinik verfügt über eine Neurochirurgische Abteilung), denn der Armschmerz ist ja nicht besser...vielleicht ist der Befund noch nicht ganz entfernt worden...auf alle Fälle sollte sich das jemand neutrales anschauen. Dieser benötigt ein aktuelles MRT der Halswirbelsäule. Falls sie Implantate in den Bandscheibenraum bekommen haben die große Artefakte machen sollte ein CT der Halswirbelsäule durchgeführt werden.
Mit diesen bildern gehen sie dann zum Neurochirurgen.
Denn Sinn einer Operation ist ja eigentlich die Schmerzlinderung und Reduktion der Schmerzmedikation zu erzielen.

Zweitens die Schmerzmittel:
Wenn sie mit der Medikation nach der OP mit Lyrica und Tramal gut zurecht gekommen sind, dann sollten sie diese auch weiter einnehmen.
Die jetztige Schmerzdosis ist deutlich gesteigert und sollte auf keinen Fall eine Dauermedikation darstellen.Die von Ihnen beschriebenen Symptome sind am ehesten auf die Tablettendosis zurück zu führen.

Falls der Neurochirurg keine operative Besserung sehen kann sollten sie zu einem spezialisierten Schmerztherapeuten gehen. Diese Therapeuten sind Spezialisten und kennen sich mit den verschiedenen Schmerzbildern und deren Terapie sehr gut aus.

Beste Grüße und Gute Besserung

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