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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, Ich bin 25 Jahre alt und hatte mit 4 Jahren ein akutes

Kundenfrage

Hallo,
Ich bin 25 Jahre alt und hatte mit 4 Jahren ein akutes Nierenversagen. Worauf hin ich mit Faustan ( täglich ca 2x ) über einen Zeitraum von 12 Wochen behandelt wurde. laut Aussage der alten Krankenakte )
Worauf hin sich leichte unkontrollierbare Muskelkontraktionen im Gesichtsbereich äußerten, sowie zitternde Lippen. ( selbst unbemerkt )
Mit ca. 22 Jahren fingen bei mir Migräne Anfälle an, die dann so stark wurden ( Sehausfälle, Lähmungen im Gesicht, ... ) das ich in Neuroligischer Behandlung war und zum Schmerztherapeuten überwiesen wurde.
Dieser Behandelte mich 3x wöchentlich im Zeitraum von ca. einem Jahr mit Lidocain. Dies wurde entlang der Schläfen, hinter dem Ohr, den Nacken und in die Schultern gespritzt.
Seitdem sind die "Anfälle" der Zuckungen / Kontraktionen im Gesicht deutlich schlimmer geworden und völlig unkontrollierbar. Es ist mir unangenehm und peinlich, weil ich ständig darauf angesprochen werde.
Haben meine Beschwerden eventuell mit der Gabe dieser beiden Medikamente ( Faustan / Lidocain ) zu tun?
Könnte es sein, dass meine Beschwerden im Zusammenhang mit beiden Medikamenten stehen? Was kann man dagegen machen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen !

Nach ihrer Schilderung würde ich von einer sog. Tic-Störung ausgehen. Diese motorischen Entladungen und Zuckungen sind eine häufige und meistens völlig harmlose angeborene Veranlagung, die aber durch Stress und andere Einflüsse verstärkt werden kann. In Einzelfälle können andere Bewegungsstörungen (sog. Dystonien) mit auftreten. Medikamente können Tics verstärken, manchmal meinen die Patienten auch, dass sie dadurch erstmals ausgelöst werden. Das ist insofern schwer zu beweisen oder zu widerlegen, weil man ja in einer Krankheitsphase bzw bei häufigen Besuchen beim Arzt an sich schon in einer emotionalen Belastungssituation ist.

Typisch für Faustan oder Lidocain wären aber tics nicht. Eher beobachtet man, dass viele Migränepatienten auch mal Tics haben (ich persönlich sehe einen Zusammenhang bei hochsensiblen Menschen).

Natürlich könnte man immer einen Auslaßversuch der Medikation versuchen. Aber so wie ich es verstehe, haben sie ja gar nicht mehr diese Medikation.
Ansonsten helfen Entspannungsverfahren. In Einzelfällen kann man darüber hinaus bei deutlichen Tics spezielle Medikamente probieren (zB. Tiapridex), die aber für sich wieder Nebenwirkungen haben könnten.

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