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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Guten Morgen, meine Lebensgef hrtin hatte im Juni 09 auf

Kundenfrage

Guten Morgen,
meine Lebensgefährtin
hatte im Juni 09 auf Grund von Gefässverschlüssen einen Herzinfarkt,es wurden 4 Beipässe
gelegt,hierbei kam es zum Schlaganfall mit linkseitiger Lähmung.Nach langer Intensivbe-
behandlung (bis Sept.09) folgte eine Reha,aus dieser wurde sie mitte Jan.2010 nach Hause
entlassen. Ihre Hausärztin erhielt von der Klinik einen Bericht bezüglich weiterführenden
Massnahmen.u.a.regelmässige TSH-Bestimmung,regelmässige Laborkontrollen,kardiol.
Mitbetreuung,Physiotherapie,3xwöchentl.Ergotherapie etc.
Mit der ärztl.Betreuung steht es sehr schlecht,seit Jan.10 wurde sie lediglich einmal
von ihrer Ärztin aufgesucht zur Blutabnahme,vor 14 Tagen hiess es,es solle nun ein
Langzeit-EKG gemacht werden,nun heisst es auf Anfrage,evtl.in 4-6 Wochen,dann
auch erst die nächste Blutkontrolle.
leider kann meine Lebensgefährtin noch nicht das Haus verlassen,aber es muss doch etwas getan werden,oder?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen !

Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn Sie und ihre Lebensgefährtin mehr Kontakt zur Ärztin haben könnten. Schon allein, um die schwierige Situation zu besprechen oder einfach Fragen stellen zu können. Andererseits ist es in der Rehabiliation nach einem Schlaganfall eher so, dass Ergotherapie und Krankengymnastik im Vordergrund steht. Der Arzt kann leider recht wenig mediziisch beeinflussen. Sicherlich gehört aber die Kontrolle des Blutdrucks und auch des Herzrhythmus dazu, weshalb ja die Empfehlung zum Langzeit-EKG erfolgte. Laborchemisch sehe ich dagegen nach der Rehabiliationsphase ehrlich gesagt wenig direkte Notwendigkeit zu engen Kontrollen. Hier sind einfach nicht so kurzfristige Veränderungen der Risikowerte zu erwarten. Hier sind doch eher Routineuntersuchungen im Abstand von mehreren Monaten zu rechtfertigen.

In vielen Regionen Deutschlands ist leider die Situation für die Hausärzte so, dass sie kaum Zeit (und Geld) für Hausbesuche haben. Leider. Das macht es nicht besser. Aber es stellt sich halt auch die Frage, was an Entscheidungen bzw. Änderungen der Therapie durch den Hausbesuch anfällt. Da ihre Lebensgefährtin eben Anfang des Jahres sehr intensiv hinsichtlich der Risikofaktoren durchuntersucht wurde, wird das derzeit wenig sein.

Sprechen Sie aber die Ärztin ruhig an, dass sie sich engmaschigere Hausbesuche wünschen.