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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 11175
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag. ber lange Jahre mit mehreren erfolglosen Psychotherapien

Kundenfrage

Guten Tag. ?ber lange Jahre mit mehreren erfolglosen Psychotherapien und teilweise wirksamen (Venlafaxin) medikament?sen Behandlungen gegen Depressionen und ?ngste, wurde eher durch einen Zufall ADHS bei mir diagnsotiziert. Nach den Tests, Gesrp?chen und intensiver Recherche bilde ich mir ein, dass diese Diagnose erstmals nach vorher st?ndigen Zweifeln an den wechselnden Diagnosen mein Empfinden erkl?rt.

Nun habe ich eine Therapie mit Methylphenidat begonnen und reagiere mit f?rchterlichen Nebenwirkungen, u.a. wirkt meine Aufmerksamkeit noch viel schlchter; als w?rde ich z.B. bei einem Gespr?ch das Gesagte zwar h?ren, aber gar nicht richtig verstehen. Als w?rde ein Film ablaufen, dessen Inhalt ich zwar verstehe, ich aber die Einzelheiten kaum aufnehmen kann.

Da die Dosierung schon sehr neidrig war (5mg) und ich seit Jahren schon etliche AD und NL probiert habe, war das jetzt eigentlich meine letzte, eigentlich ja auch begr?ndete Hoffnung, die sich nun wieder in Luft ausl?st.

Kennen Sie solche Unvertr?glichkeiten und gibt es Alternativen?

Reboxetin rief ein ?hnliches Nebenwirkungsprofil hervor; Bupropion war in 150mg Dosis leicht wirksam (Aufmerksamkeit) und Venlafaxin f?hrte leider vermehrt zu Unruhe und Durschlafst?rungen.

Danke!
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen !

3 Nachfragen habe ich :
1. Gab es bei ihnen irgendwelche Hinweise auf ADHS in der Kindheit ? Speziell Waren Hyperaktivitäts-Symptome nachweisbar oder vermuten Sie bzw. die Ärzte ADHS vom sog. unaufmerksamen Subtyp
2. Wurde Methylphendiat auch - wie es sinnvoll wäre wenn ADHS vorliegt - höher titriert, d.h. 10 oder 15 mg Einzeldosis ausprobiert ?
3. Sind die "Depressionen" durchgängig bei ihnen oder gibt es Phasen wo sie beschwerdefrei sind ? Sie haben ja eine eindrucksvolle Historie von verfügbaren Antidepressiva verschluckt....
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Morgen und danke für Ihre Fragen!<br />1) Es gab Hinweise in Form von Einträgen in den Schulzeugnissen (muss rücksichtsvoller umgehen mit Mitschülern, könnte sorgfältiger arbeiten), später 6-7. Klasse teilweise dissoziales Verhalten, Schulverweise und Schulwechsel. Eher der aktivere Typ, der in der Klasse störte und in der Jugend teilweise überreagierte und hinter seinen möglichen Leistungen zurückblieb. Ängste waren seit ich mich erinnern kann vorhanden. Auch Trennungsängste bezüglich meiner Mutter seit der Vorschule. Danach Ausbildung und danach noch ein Studium im sozialen Bereich ;)<br /><br />2)Ich habe heute nach Rücksprache mit 2,5 den Tag begonnen, habe aber aufgrund der Erfahrungen in der Verganenheit wenig Hoffnung, dass die UAW wegbleiben. Wie esagt, ich reagiere sehr empfindlich auf jede Art von Stimulanzien, ob es Nikotin, koffein, Alkohol oder aber auch psychoaktive Medikamente sind. Die Dosis scheint zumindest in Bezug zu den Nebenwirkungen nicht relevant zu sein. Ehrlich gesagt, traue ich mich auch kaum, eine höhere Dosis zu nehmen.<br /><br />3) DAs mit den Depressionen ist eine schwierige Frage. Ich würde schon sagen, dass ich ein eher melancholischer Typ bin, der sich auch mal ein paar Tage isolieren kann. Dennoch schaffe ich die wichtisten Sachen immer geregelt zu bekommen, dann auch teilweise (bei entsprechender Motivation) sehr beharrlich und zielstrebig. Dadurch kam es leider immer auch zu Beziehungsabbrüchen, die letzte hat mich im Februar in eine riesige Krise geworfen, mit der ich letztlich auch zu der Diagnose ADHS kam.<br /><br /> Im Vordergrund der langjährigen Behandlungen führte ich die Ängste an, die durch eine Reizüberflutung auftreten; dadurch, dass sie halt in vielen kontexten auftreten, wurde auch alle möglich Angststörungen diagnostiert. (generalisiert, Panikstörung, soziale Phobie, Agoraphobie)<br /><br />Da ich in der Vergangenheit einigermaßen von Venlafaxin profitiert habe (In Bezug zu den Ängsten bzw. der Reizüberflutungen) überlege ich, ob es sinnvoll sein könnte, das mit etwas zu kombinieren, (etwa MPH ret oder Bupropion). Leider war meine "Spanne" von Venlafaxin gut bis 12 Uhr, danach nur noch erschöpft, kaum noch Konzentration un Durchhaltevermögen, innere Unruhe und letztendlich völlige emotionale Betäubung. Wenn die positiven Effekte von MPH mit denen des Venlafaxin synergieren könnten, wäre das perfekt)<br /><br />Werde es mit der Ärztin absprechen, aber Termin dauern halt immer und die Versorgung hier in Köln ist eine Katastrophe.