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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Ich bin eine Frau und eigentlich nur Geselligkeitstrinkerin.

Kundenfrage

Ich bin eine Frau und eigentlich nur Geselligkeitstrinkerin. Aber nach nun mehr als 50 Jahren des trinkens habe ich eine gewisse Abhängigkeit. Ich trinke keine harten Alkohole, nur noch Weinschorle etc. Dennoch merke ich seit ca. einem Jahr gesundheitliche Veränderungen wie
- tw. Vergesslichkeit / Gedächtnisstörungen
- allg. körperl. Schwäche (z.B. beim Laufen / Radfahren)
- mir fehlt mein bisheriger Unternehmungsdrang / Motivation
Kann ich es alleine schaffen, vom Alkohol wegzukommen, oder söllte ich eine Entgiftung unter ärztlicher Kontrolle anstreben?

Mit freundlichen Grüßen
Jutta
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen !

Hier macht die Menge das Problem. Nach ihrer Schilderung klingt es eher danach, dass sie gelegentlich (möglicherweise auch zu viel) Alkohol konsumieren. Nicht aber speziell danach, dass sie damit einen "Zweck" erreichen wollen bzw. einen Kontrollverlust haben. Man müsste sich das Trinkverhalten genauer ansehen, aber zunächst würde ich ihre Symptome überhaupt nicht mit dem Alkohol in Verbindung bringen.

 

Anders ausgedrückt : Es klingt eher nach einer Anpassungsproblematik auf Stress und Belastungen und ggf. auch um eine völlig normale Reaktion. Vergesslichkeit ist beispielsweise für Menschen ab 21 Jahren leider eine mehr oder weniger normale Sache. Zugegeben, alles in Grenzen. Schwächegefühl und Rückgang der Motivation bzw. allgemeinen Belastbarkeit könnten eben auch auf hormonelle Veränderungen bzw. auch eine depressive Reaktion zurückgeführt werden. Ich würde daher u.a. den Gang zu einer Frauenärztin, aber auch eine Untersuchung der Schilddrüse empfehlen.

 

Wenn sich die Alkoholmenge nicht in der Grössenordnung von 1-2 Flaschen Wein am Abend bewegt, können sie vermutlich ohne ärztliche Hilfe den Alkoholkonsum eingrenzen. Entzugssymptome würde ich nicht erwarten. Es ist dann mehr eine mehr oder weniger "schlechte" Gewohnheit zum Glas zu greifen. Aber eine Abhängigkeitsentwicklung selber ist es wohl noch nicht. Aber Vorsicht ist besser als in den Abgrund fallen.

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