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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

S. g. D. u. H., meine Mutter (84) mit meinem Vater (78)

Kundenfrage

S. g. D. u. H.,

meine Mutter (84) mit meinem Vater (78) zusammenlebend in einem viel zu großem Haus leidet unter sehr starken Depressionen und wird medikamentös behandelt - ohne sichtbare Wirkung zu zeigen. (Behandlungszeitraum ca. 3 Monate) Begleitend Verwirrungszustände.


Augrund starker gesundheitlicher Einschränkungen meines Vaters (Starke Schmerzen in den Gelenken nebst Einnahme von Schmerzmitteln), der bislang regelmässig einkaufte und das Mittagessen kochte, ist eine regelmßige Speise-, bzw. Mahlzeitenabfolge nicht mehr gewährleistet. M. Vater übt eine große Dominanz und egoistischen Einfluß auf Mutter aus, der Ihrem Zustand kontraförderlich ist.

Da sich mein Vater weigert, femde Menschen ins Haus zu lassen und sich gedanklich gegen einen Umzug in ein betreutes Pflegeheim wehrt, ist die Hilfe Dritter gegenwärtig fast schliessen aber dennoch notwendig.

was kann man machen
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo, Sie müssen unbedingt mit Ihrem Vater sprechen, denn hinter den geschilderten Symptomen bei ihm könnte eine psychische-gereatrische Erkrankung stecken, die von einem Spezialisten behandelt werden sollten. (Psychiater). Ich kann von hier aus leider keine medikamentösen Empfehlungen geben, ohne zu wissen, welche Diagnose er hat. Bezüglich der Mutter sollten Sie auch unbedingt mit dem behandelnden Arzt sprechen, es gibt heutzutage sehr gute Mittel die die Depressionen bekämpfen; die Verwirrungszustände könnten eine Folge der PSychopharmaka sein, aber auch Alterserscheinungen, daher unbedingt den Arzt sprechen.
Alles Gute für Sie. Huascar




Sollte die Antwort behilflich gewesen sein, nicht versäumen sie zu akzeptieren, danke
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Tag !

Rein rechtlich gesehen ist es schwierig,gegen den Willen des oder der Betroffenen etwas zu machen. Das wissen sie ja selber. Wenn ihre Eltern oder ein Elternteil nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen (weil beispielsweise ein dementielles Syndrom vorliegt), könnte man eine gesetzliche Betreuung einrichten. Damit wäre theoretisch auch eine (geronto-)psychiatrische Behandlung gegen den Willen möglich. Aber nur sehr theoretisch bzw. bei bestehender Eigen- und Fremdgefährdung.

 

Leider ist es so, dass sich im Alter vorbestehende Wesenszüge verstärken und im Sinne einer hirnorganischen Wesensänderung zu ausgesprochen rigiden Mustern versteifen. Hier ist guter Rat schwer zu erhalten. Am ehesten noch in einer geronto-psychiatrischen Ambulanz oder sogar Tagesklinik einer psychiatrischen Klinik, ggf. auch im sozialpsychiatrischen Dienst vor Ort. Ziel könnte sein, eine aufsuchende ambulante Betreuung für ihre Eltern zu installieren. Auch wenn ihr Vater dies gegenwärtig nicht zulässt könnte doch ein ambulanter Pflegedienst oder eine Haushälterin dann ein Kompromiss sein, wenn er selber zunehmend die Kräfte für den Haushalt nicht hat. Vermutlich werden Sie selber ja nicht bereit bzw. in der Lage sein, zu ihren Eltern zu ziehen.

drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
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