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pm
pm, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
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Ich hatte am 13.03.2010 einen sturz von einer Leiter aus einer

Kundenfrage

Ich hatte am 13.03.2010 einen Sturz von einer Leiter aus einer Höhe von 1m.Ich zog mir hierbei Prellungen der HWS und linken Schulter zu. Zur Zeit befinde ich mich in orthopädischer Behandlung bzgl. der Schulter.Auf meine Schmerzen und Diagnosen bzgl. Kopfes wurde nicht eingegangen sondern erhielt hierfür Schmerztabletten. Meine jetzigen Beschwerden des Kopfes sind: Dauerhafte Kopfschmerzen vom Nacken her ( pulsartiger Schmerz ) Einnahme von Kopfschmerztabletten 3-5 x täglich, es wird mir andauernd schwarz vor Augen , teilweise sehe ich verschwommene und doppelte Bilder,Schlafstörung,schwindelgefühle, Schüttlefrost,kann meinen Kopf nicht nach links oder rechts drehen,brennende Augen und bin oft sehr müde bzw. schläfrig. Können Sie mir hierbei helfen bzw. was soll ich in diesem Fall machen?? Vielen Dank
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo und guten Tag,

Eine Prellung der HWS kann starke und schwerste Symptome machen; sie hat bei Ihnen- der geschilderten Beschwerden nach zu urteilen- eine Totalverkrampfung der Kopfwendermuskulatur verursacht, wahrscheinlich auch der Kopfheber und -Nickermuskulatur. Das Eergebnis ist eine Art "Einbetonierung" der HWS mit Auswirkungen auf die Kopfdurchblutung und das Kreislaufzentrum.
Aus meiner Sicht kann Ihnen bhutsame Physiotherapie mit Querfriktionsmassagen an den entsprechenden Muskelansätzen oder auch Neuraltherapie helfen. Hierbei werden kleine örtliche Betäubungen an die entsprechenden Muskelansätze gesetzt, um die Wirbelsäule von dem KOmpressionsdruck der verspannten Muskulatur zu befreien.

Sie könnten einen Versuch mit Gelsemium D6 Glob machen; täglich mehrmals 5Glob. auf der Zunge zergehen lassen. Das aht sich vorzüglich bei vom Genick her aufsteigenden Kopfschmerzen bewährt.

Auch Akupunktur kann helfen, die in Ihrem Falle auch von der Kasse übernommen werden dürfte.
Gute Besserung
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen !

 

Ich würde ihnen doch raten, sich einem Klinikarzt vorzustellen, wenn bisher keine Röntgenuntersuchung des Kopf (Computertomographie) erfolgte. Doppelbilder und so anhaltende Kopfschmerzen gefallen mir gar nicht. Natürlich deutet viel auf Verspannungen bzw. eine Prellung hin, die in der von Frau Dr. Teubner empfohlenen Art behandelt werden könnten. Allerdings gibt es auch eine Form von Hirnblutung (subdurales Hämatom), die schon bei Bagatellunfällen zu einer eher chronischen Verschlechterung mit neurologischen Ausfällen und anhaltenden Kopfschmerzen führen kann . Also bevor da weiter rumgedoktert wird, lieber einmal in eine Klinik und sich dort vorstellen.

Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich schließe mich voll der Ansicht vom Kollegen web4health an; bin nur davon ausgegangen, dass der Orthopäde auf die vorliegenden Diagnosen nicht eingegangen ist.
Danke
Experte:  pm hat geantwortet vor 7 Jahren.
... vor allem der Schüttelfrost macht mich stutzig - hier liegt wahrscheinlich irgendwo ein infiziertes Hämatom vor.
Dass der Behandler darauf bisher nicht eingegangen ist bleibt mir unverständlich

MfG
F. Schulenburg