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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20076
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

57 Jahre alt, weibl, 164cm, 97kg, seit vielen Jahren Morbus

Kundenfrage

57 Jahre alt, weibl, 164cm, 97kg, seit vielen Jahren Morbus Bechterew + Fibromyalgie (keine Medik.), Epilepsie (Apydan extend 2xtgl. 300mg), seit 2 J. anfallsfrei, bis zu 2x wö. starke Kopfschmerzattacken (keine Medik), Uterusektomie 1989.
Bis vor ca 2 Jahren Blutspenderin (50x in 30 J.)
Seit ca 1 J. Hb-Wert zu hoch (ca 18-19). Außerdem seit ca 1 J. chron. Husten ohne Schleimbildung, erst seit ca 2 Wochen beim Husten das Gefühl, dass sich Schleim gebildet hat, der sich nicht abhusten lässt. Hustenanfälle jede Nacht, in letzter Zeit häufiger, aber z.T. auch tagsüber.
Bereits vor 2 Jahren einmal ca 1/2 Jahr lang solch. Husten, Überweisung vor ca 1 1/2 Jahren zum Pulmologen. Dort Laboruntersuchungen, Lungenfunktion, Thoraxröntgen und Allergietest (Prick), ohne Diagnose, Med: Kortisonspray, keine Einnahme, weil Husten plötzlich von allein weg war. Kam dann nach ca 1/2 Jahr wieder, seitdem keine Besserung... Was tun?
Bitte um Entschuldigung wg. Telegrammstil, musste kürzen.
Vielen Dank!
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

 

beim Morbus Bechterew kann es zu einigen Begleiterkrankungen kommen, neben den Augen können dabei auch innere Organe wie Lunge, Nieren, Herz oder Leber von Entzündungen befallen werde. Diese Schübe können 1-2 Wochen dauern, es gibt aber auch Fälle, in denen sie mehrere Monate anhalten. Sollte Ihre Lunge oder die Bronchien von entzündlichen Prozessen befallen sein, kann das den Husten auslösen. Wenn er, wie in Ihrem Fall, länger anhält, kann sich aus dem trockenen ein verschleimter Husten entwickeln. Zur Schleimlösung empfehle ich Ihnen Ambroxol , Mucosolvan oder Acetylcystein. Es ist wichtig, dass Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, mindestens 1,5 – 2 Liter täglich. Damit kann der Schleim ausreichend verflüssigt und somit abtransportiert werden. Trockene Luft durch aufgeheizte Räume ist zu meiden. Sollten sich ihre Beschwerden durch die Einnahme der oben empfohlenen Medikamente nicht bessern, rate ich zur weiteren Abklärung zum erneuten Besuch eines Lungenfacharztes.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele



Verändert von Dr.Scheufele am 11.04.2010 um 13:23 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele,
vielen Dank für Ihre Antwort! Ein Zusammenhang zum Bechterew war bei meinen jährlichen Klinikaufenthalten (zuletzt Feb/Mä 2010) in der Rheumaklinik nicht feststellbar, trotz gründlicher Untersuchungen. Außerdem habe ich die von Ihnen empfohlenen Maßnahmen selbstverständlich bereits erfolglos "ausprobiert", u.a. trinke ich täglich ca 3 l, v.a. Wasser sowie Kräuter- und Früchtetees. Auch stehen bei meinem Bechterew entzündliche Prozesse nicht im Vordergrund, die entsprechenden Laborwerte sind durchweg o.B.
Nach allen mir bisher zugänglichen Infos vermute ich eher einen internistischen Hintergrund, bin deshalb ein wenig verwundert, von einem Gynäkologen eine Antwort zu bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
Irina Szarvasy
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Frau Szarvasy,

ich bin auch allgemeinmedizinisch tätig und hatte gehofft, Ihnen mit der Antwort behilflich sein zu können.
Nach Ihren weiteren Informationen wäre eine erneute, lungenfachärztliche Untersuchung sicher der richtige Weg, ausgeschlossen werden sollte dabei eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, auch zur erneuten Abklärung einer allergischen Ursache würde ich raten, zumal der Husten nach Ihrer Schilderung im letzten Fall spontan zum Stillstand gekommen ist.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und gute Besserung.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Die vom "Experten" gegebene Antwort beinhaltet nur allgemein bekannte Ratschläge, was sicher darauf zurückzuführen ist, dass es sich nicht wirklich um sein Spezialgebiet handelt. Ich bitte um den Rat eines Internisten.

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