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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

welchen sinn hat es, wenn man wei , das eine noch h here Dosis

Kundenfrage

welchen sinn hat es, wenn man weiß, das eine noch höhere Dosis eines Medikamentes keine wirkliche Besserung bringt. Nachdem man die Dosis bereits zum 4 ten mal erhöht und die Blutwerte sich trotzdem verschlechtern
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

ohne nähere Einzelheiten zu kennen, lässt sich dazu leider kaum ein Urteil abgeben. Allgemein ist eine alleinige Dosiserhöhung natürlich nicht wirklich sinnvoll, wenn dadurch keine Besserung eintritt. Angebrachter wäre dann meist der Wechsel zu einem anderen Medikament.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

das ist mir schon bewusst. Da ich diese Seite zum ersten mal nutze, hab ich mich gewählt bedeckt gehalten. Es geht um L-Thyroxin (350µg). Erkrankung Morbus Basedow, zustand nach Thyreoidektomie vor einem Jahr. TSH lag bei 250µg bei etwa 36,84 TSH lag bei 200µg bei 39,62.

Das Medikament gilt jedoch schon auf dem Markt als eines der besten. L-Thyroxin von Henning hat leider regelrechte Nebenwirkungen die mit jeder Erhöhung schlimmer werden. Urtikaria am ganzen Körper.

Als MB diagnostiziert wurde, gings mir meines Erachtens gut und jetzt gehts mir immer schlechter.

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

die normale Dosierung liegt für dieses Präparat bei 50-100 μg pro Tag. Wenn unter der von Ihnen genannten Dosis keine Besserung der Werte eintritt, lässt das an eine Schilddrüsenhormonresistenz denken. In dem Fall käme Einsatz eines D-Thyroxins in Frage. Sicher beurteilen kann das aber nur ein Endokrinologe in Kenntnis Ihrer gesamten Befunde. Falls noch nicht geschehen, rate ich Ihnen daher, sich an einen solchen Spezialisten zu wenden.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Was ist an dieser Antwort zu ungenau ? Ich finde, dass Dr Scheufele eine sehr präzise Darstellung der Problematik gemacht hat. Es kann sein, dass die eingesetzten Schilddrüsenhormone nicht wirken können, weil eine sog Schilddrüsenhormonresistenz vorliegt. Dann setzt man statt des L-Thyroxin sog. D-Thyroxin ein (das ist wie bei den Milchsäuren im Joghurt mit links- und rechtsdrehenden Varianten des Schilddrüsenhormons). Da es sich dabei um eine relativ seltene Problematik handelt, sollte dies aber ein Endokrinologe (Facharzt auf diesem Gebiet) entscheiden.

 

Die derzeitigen Dosierungen sind einfach jenseits von Gut und Böse bzw. ausserhalb der normalen Schilddrüsenbehandlung. Da muss man eben an Spezialfälle denken, die Dr. Scheufele dargestellt hat. Bitte akzeptieren Sie daher seine präzise Beantwortung der Problematik.