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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, meine Frau (43) und ich (42) sind nun seit mehr als

Kundenfrage

Hallo, meine Frau (43) und ich (42) sind nun seit mehr als 13 Jahren verheiratet. Wir haben einen Sohn mit 11 Jahren und unsere Ehe verläuft sehr harmonisch und ohne große Ecken und Kanten. Zu Anfang unserer Beziehung war unser Sex sehr intensiv und nahezu täglich, nach der Geburt unseres Sohnes reduzierte sich dies auf 2-3 mal pro Woche. Seit mittlerweile 6 Jahren hat sie sich eine Spirale einsetzen lassen und ich habe den Eindruck das seit dem ihr Lustverhalten sich immer mehr reduziert. Mittlerweile haben wir alle drei Wochen einmal Sex und ich denke das unsere Beziehung darunter auch sehr leidet. Ich habe in der Vergangenheit nun alles ausprobiert und sie beschenkt, hoffiert, Gespräche geführt und alles hat sich nur verschlechtert. Sie selbst sagt, dass nichts ist und alles ganz normal ist. Ist hier ein hormoneler Mangel der Grund?Können Sie mir dabei weiterhelfen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo !
Tatsächlich berichten viele Frauen mit einer Spirale von derartigen Problemen der Lustlosigkeit. Es wäre also sehr sinnvoll, wenn ihre Frau dieses Problem offen bei der Frauenärztin zur Sprache bringen könnte. Allerdings ist das individuelle Bedürfnis nach Sex auch variabel und Schwankungen unterworfen. Gerade die Geburt ist da häufig ein einschneidendes Erlebnis.

Der erste Schritt wäre also eine gynäkologische Untersuchung bzw. auch Berücksichtigung von hormonellen Veränderungen und ggf. ein Wechsel der Kontrazeption. Daneben sollten sie aber überlegen, ob sie ihre Frau entlasten können, ggf. einen Kurzuraub oder einen Wechsel aus dem Alltag. Damit meine ich, dass derzeit offenbar sie stärker als ihre Frau einen Leidensdruck haben. Es wäre schön, wenn sie sich also nicht zum Sündenbock gestempelt sieht, sondern sich als "Begehrte Partnerin" erleben könnte.
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung: Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Zur Ergänzung:

wenn es sich nicht um eine Hormon-, sondern um die Kupferspirale handelt, hat diese definitiv keine hormonelle und sexuelle Auswirkung und kann somit nicht Ursache des Problems sein. Sie bietet aber nur für 5 Jahre sicheren Schutz, von daher wäre in jedem Fall zumindest ein Wechsel notwendig. Hormonelle Veränderungen können natürlich ungeachtet dessen eine Rolle spielen und wären abzuklären. Das muss übrigens nicht explizit bei der Frauenärztin erfolgen, auch ein Frauenarzt ist dazu geeignet.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

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