So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.Scheufele.
Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20076
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
28905844
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr.Scheufele ist jetzt online.

Guten abend, Ich habe eine neurologische frage. Der sohn,

Kundenfrage

Guten abend,

Ich habe eine neurologische frage. Der sohn, 8 jahre, von freunden von mir hat eine Gehirnentzundung, cefalitis, er liegt jetzt seit 2 wochen im krankenhaus und die eltern haben das gefühl das die arzte nicht genug tun. Er bekomt jetzt Haldol und Loresapam. (Es ist in den niederlanden ich weiss die deutschen namen der medikamente nicht) Seit drei tagen und nächten ist der bube nur am weinen und depressief. Die arzte sagen es gehört dazu aber muss es nicht irgendwann mal ein bisschen besser gehen? Und wie kann man den buben am besten helfen, psychologisch gesehen?

Ich hoffe sie können mir einen rat geben.

Herzliche grüsse,
Beate Schwarz

Beate
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Frau Schwarz,

grundsätzlich sollte die Behandlung einer Enzephalitis auf der Intensivstation erfolgen. Zur Diagnose ist eine Punktion des Rückenmarks notwendig, durch die der Errger der Erkrankung festgestellt wird. Zudem kann auch eine Computertomografie (CT), Kernspintomographie (MRT) und Elektroenzephalografie (EEG) zum Einsatz kommen. Je nach Ergebnis wird dann mit dem passenden Antibiotikum, oder einem Virustatikum therapiert. Bei entsprechenden Symptomen können zusätzlich Medikamente gegen Fieber, Krampfanfälle oder erhöhten Hirndruck verabreicht werden.

Haldol ist ein starkes Psychotherapeutikum, dass qls Nebenwirkung auch entsprechend depressive Reaktionen hervorrufen kann, sodass ich im Falle des Jungen eher zum Absetzen raten würde. Nach dem Zeitraum von 2 Wochen sollte in der Regel schon eine deutliche Besserung des Befindens eintreten, vielleicht sollten Sie daher die Möglichkeit einer Verlegung prüfen.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. N. Scheufele



Verändert von Dr.Scheufele am 28.03.2010 um 22:33 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX schnelle antwort. Ich muss aber dazu sagen dass die durch ihnen angegebenen untersuchungen natürlich gemacht sind. die ergebnisse sind bis jetzt, das es keine immunkrankheit ist und das es sich um eine,normalerweise, milde enzaphalitis handeln würde. Die im falle des jungen aber extrem ist. Das Haldol hat er heute mittag bekommen und das beruhigende loresapam auch. Sonst bekomt er jetzt nichts an antibiotikum oder virustatikum. In der 1en woche hat er ein antibiotikum und pretnisol spritzen bekommen. Und es ist ein ganz klein wenig besser im vergleich zu der 1en woche. Der krankenhauspsychiater weiss nicht was man gegen die langen depressiven stimmungen machen kann, und wie die eltern am besten damit umgehen können?

 

Nochmals herzlichen dank.

 

Beate Schwarz

 

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Frau Schwarz,

wenn die genannte Medikation erst heute begonnen wurde, sollte man den Effekt zunächst noch abwarten, in den nächsten 2-3 Tagen müsste dann eine Besserung der psychischen Situation eintreten. Wichtig ist von Seiten der Eltern einfach, dass sie für den Jungen präsent sind und er sich von daher aufgefangen fühlt.

MfG,
Dr. N. Scheufele

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin