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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19985
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, ich habe seit gut vier Wochen Ohrensausen, leichten

Beantwortete Frage:

Hallo,
ich habe seit gut vier Wochen Ohrensausen, leichten Kopfschmerz und eine verstopfte Nase. Das Ohrensausen ist sehr sehr unangenehm. Ich dachte, ich hätte mich erkältet (fühlte mich zeitweise auch recht schlapp), und es würde von allein verschwinden. Tut es leider nicht.
Ansonsten ist mein Befinden gut, keine Appetitlosigkeit o.ä., vor alem aber dieses Tinnitusähnliche Ohrgeräusch peinigt mich.
Ich habe Nasentropfen versucht, das hilft nur ein bisschen.
Ich denke, es ist eine Stirnhöhlenvereiterung.

Ich glaube, ich sollte einen HNO-Arzt aufsuchen, bevor etwas chronisch wird.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

ein solches "Ohrensausen" (Tinnitus) kann, abgesehen von einer Nebenhöhlenerkrankung, auch durch eine beginnende Mittelohrentzündung, oder durch hohen Blutdruck bedingt sein. Zur Abklärung wäre eine vollständige Hals-, Nasen- und Ohren-Untersuchung inklusive Ohrmikroskopie, Hörtest, Gleichgewichtsprüfung und Spiegelung des Nasen-Rachenraums (Nasopharyngoskopie) das richtige Vorgehen. Findet sich dabei keine infektiöse Ursache, kann auch eine Infusionstherapie die Durchblutung des Ohres und die Sauerstoffzufuhr verbessern, da aber gleichzeitig die Nase verstopft ist, können Sie mit Ihrer Vermutung durchaus richtig liegen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

 

An Bluthochdruck habe ich noch gar nicht gedacht (ich litt darunter sehr lange, habe aber seit etwa zehn Jahren keine Probleme mehr damit). Den Hochdruck "spürt" man ja meist gar nicht.

 

Reicht bei einer Stirnhöhenvereiterung eine medikamentöse Behandlung aus oder muss ich befürchten (weil es schon recht lange anhält), dass eine Operation nötig ist?

 

 

 

 

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

der Blutdruck sollte dann auf jeden Fall auch kontrolliert werden. Im Normalfall reicht im Fall der Stirnhöhlenvereiterung eine konservative Therapie (evtl. Antibiotikum, Wärmetherapie, Infrarot, Mikrowelle) aus. Nur ganz selten kann dabei ein operatives Vorgehen angezeigt sein, das dann in einer sog. "endonasale Lasertherapie" bestehen kann.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Herzlichen Dank, Sie haben mir geholfen.

Den Blutdruck werde ich in jedem Falle einmal kontrollieren lassen. Daran habe ich nicht gedacht. Ich habe viele Jahre Beta-Blocker dagegen genommen, aber wer weiss, ob er nicht zurück gekehrt ist (leider rauche ich auch).

Nochmals herzlichen Dank.

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gern geschehen, gute Besserung.

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