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pm, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
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Hallo, ich habe eine Frage.Meine Mutter ist 83 Jahre alt und

Kundenfrage

Hallo,
ich habe eine Frage.Meine Mutter ist 83 Jahre alt und ist seit April im Heim und Sie ist total unglücklich mit Ihrer Inkontinenz.Kurze Erklärung:Sie muss aller 1 bis 2 Stunden auf Toilette oder es läuft von alleine.Sie ist aber noch aktiv und will noch im Leben stehen. Bitte geben Sie mir einen Rat, ob ich Ihr einen medizinischen Rat von Ihnen geben kann.Ich würde Ihnen sehr Dankbar sein.

Viele Grüße

Ute Kresse
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Frau Kresse,

Harninkontinenz kann verschiedene Ursachen haben, in dem Alter ist dabei aber meist von zunehmender Gewebeschwäche, die zu einer Minderung der Verschlusskraft der Schließmuskeln führt und von einer Blasensenkung auszugehen. Helfen kann ein Blasentraining und Beckenbodengymnastik, im Heim sollte man Ihre Mutter dazu anleiten können. Auf pflanzlicher Basis können Kürbis oder Goldrute helfen, zudem auch Blasentees und Wärmeanwendung. Je nach Befund käme eventuell auch ein operatives Vorgehen in Frage, dass in Regionalanästhesie auch in hohem Alter noch durchführbar sein kann.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  pm hat geantwortet vor 7 Jahren.

Es gibt mehrere Gründe für die Inkontinenz.

Man unterscheided generell Belastungs- und Dranginkontinenz.

Belastungsinkontinenz wird meist durch einen operativen Eingriff beseitigt, die Dranginkontinenz durch Medikamente.

Die zweite Variante ist hier die wahrseinlichere und kann durch viele Ursachen kommen:

- chronischer Harnwegsinfekt
- Blasenstein
- Blasentumor
- neurologische Erkrankungen
- neurologische Blasenstörung
- Blasenentleerungsstörung
- Blasentumor
- Östrogenmangel
- mechanische Enge
- etc.

Dieses alles sollte urologische abgeklärt werden. Dazu wird erstens ein Katheterurin auf Bakterien, Pilze und bösartige Zellen untersucht und ggf. behandelt. Danach dann Blasenspeigelung mit ggf. Husten-Belastungstest.

Danach wird dann zu entscheiden sein, ob eine medikamentöse Therapie nötig ist - aber obwohl die sogenannten Spasmolytike gerne eingesetzt werden haben diese erhebliche potentielle Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Hirnleistungsstörung) und bedürfen daher wohlüberlegter Dosierung und ggf. Überwachung.

Eine vielgelebte Variante ist das Einlegen eines Blasenkatheters, was aber in erster Linie der Bequemlichkeit des Pflegenden dient und nicht dem Patienten.

MfG

F. Schulenburg

pm, Arzt
Kategorie: Medizin
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