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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe Probleme mit den Illusagralgelenken

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe Probleme mit den Illusagralgelenken (die Illusagralgelenke sind verdreht und
die Bänder und Sehnen sind überdehnt) und habe Skoliose.
Jetzt bin ich am überlegen, ob ich eine Triggertherapie mit Stoßwellen beginnen soll.
Nun stellt sich mir die Frage: Ist dies für Organe wegen der Stoßwellen schädlich und
ist diese Therapie sinnvoll?
Da die Muskulatur durch die Stoßwellentherapie behandelt wird, stellt sich mir die Frage, kann dies die Skoliose und die Schmerzen beim Illusagralgelenk verbessern oder verschlechtern?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen !

Die Extrakorporale Stosswellentherapie wird ja sehr gezielt eingesetzt, so dass keine Schäden für die Organe vorliegen. Sehr viel Erfahrung gibt es ja beispielsweise für den Einsatz von Stosswellen bei Nierensteinen. Hauteinsatzgebiet der Stosswellen in der Orthopädie sind eigentlich eher Ablagerungen bzw. Beschwerden wie der Tennisarm, Fersensporn etc. Ursächlich an der Skoliose bzw. der Beschwerdesymptomatik kann somit eine Stosswellentherapie sicher nicht greifen bzw. verändern.

 

Die Triggerpunkt-Therapie bei chronischen Rückenschmerzen greift dabei ja eher auf der Eben der Entzündungsmediatoren ein bzw. soll die Muskulatur und die Ansätze in Schwingungen versetzen. In aller Regel wird aber zusätzlich dann eine aktive Krankengymnastik erforderlich sein.

 

Ein Schaden für die Organe ist nicht zu erwarten. Ob sich eine Besserung bei Ihnen einstellt, kann man aber leider auch nicht verspreche. Hier sind in aller Regel 4-6, häufig aber auch 10 Sitzungen erforderlich.

 

Gute Besserung.

drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, habe trotzdem noch eine Frage.

Wenn mit der Stoßwelle ein Bereich behandelt wird, wo nicht sehr viel zwischen Organ und diesem Bereich ist, z.B. Herz, Lunge oder Niere. Das wäre auch kein Problem?

 

Im Voraus vielen Dank!

 

 

 

 

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Man wird es natürlich vermeiden. Aber grundsätzlich bezieht sich die Wirkung auf "hartes Material", was ja in den Organen so nicht gegeben ist. Eine Bündelung der Stosswellen könnte theoretisch schon Schaden anrichten. Das wird aber durch die Anwendung sicher verhindert, so dass es sich um eine sehr theoretische Befürchtung handelt. Ultraschallwellen könnten ja auch theoretisch Schaden anrichten, werden aber gerade in diesen Organen diagnostisch angewandt. Es gilt immer in der Medizin : Die Dosis macht das Gift.

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