So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an drhippokrates.
drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
drhippokrates ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, kurze Frage bewirkt das

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

kurze Frage: bewirkt das Buerger-Syndrom auch Veränderungen im Blutbild, bzw. ist dies durch höhere Wert feststellbar.
MfG
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen !

 

Nein. So kann man das auf jeden Fall nicht sagen. Bei der Thrombangitis obliterans kann es zwar auch zu verändertem Blutbild kommen, wenn der Patient Raucher ist. Das führt häufig zu einer erhöhten Viskosität bzw.auch Veränderungen des Hämoglobin-Wertes. Aber daraus kann man nicht umgekehrt schliessen, ob nun ein Buerger-Syndrom vorliegt oder nicht. Eine einzelne laborchemische Diagnostikmöglichkeit gibt es so nicht. Vielmehr macht man eine Reihe von Untersuchungen, um etwa Gefäßentzündunggen bei einer Vaskulitis etc. auszuschliessen.

 

Mehr zur Diagnostik und Behandlung finden Sie übrigens hier

drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

was soll ich nur tun, meine Frau ist seit Mitte des vergangenen Jahres (durch Selbstrecherche im Internet) der Meinung das Buerger-Syndrom zu haben. Diverse Untersuchungen sind alle ohne Befund verlaufen. Sie läst sich jedoch von diesem Gedanken nicht abbringen, und sieht sich schon ohne Finger bzw. Füssen. Es wurden keine Entzündungen, Ablagerungen und Auffälligkeiten an den Fingerkuppen mikroskopisch festgestellt. Die einzige Diagnose die gestellt wurde, ist, daß die kleinsten Blutgefäße, ich glaube man nennt Sie Kapilaren, in den Fingerkuppen zuviel Durchblutung wären, und die Größeren folglich weniger. Auch die 5tägige Infusion mit Prostavasin hat noch nicht den Erfolg gebracht. Ich weiß auch nicht mehr wie ich ihr helfen soll, Sie ist total in sich gekehrt, und sieht sich nur noch ohne Extremitäten. Alles was ich so wieder geben,habe ich durch Nachfrage bei Ihren Ärzten erfahren. Alle sagen auch" die Finger bleiben dran", jedoch will Sie dieses nicht wahr haben.

 

Ich weiß nicht mehr weiter!!!!!! und benötige dringend Hilfe für Sie.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Es gibt ja nun zahlreiche Ursachen für veränderte Durchblutung der Finger. Sei es Kälte (die wir ja nun wirklich hatten), ein sog. Raynaud-Syndrom oder eben ganz normale Schankungen. Wenn die gesammte Diagnostik so unauffällig ist, muss man auch an eine psychische Überlagerung denken. Sei es im Sinne hypochondrischer Ängste (durch das Internet ausgelöst) oder auch mal an eine körperdysmorphe Störung (d.h. eine falsche Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers).

 

Die Ärzte werden wohl auf jeden Fall recht haben, dass ein Verlust der Finger nie und nimmer droht. Wenn aber eine solche Fixierung auf diesen Gedanken besteht, wäre zumindest auch mal eine medikamentöse Therapie diesbezüglich zu überlegen. Hier könnte man ggf. mit einer niedrig dosierten atypischen Neuroleptika-Gabe die wahnartige Fixierung zu therapieren versuchen (beispielsweise niedrig dosiert Risperdal 0,5 bis 1 mg).

drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ich fühle mich das erste Mal, irgendwie in guten Händen, und werde Sie öfters kontaktieren, wenns recht ist. Habe ja irgendwie Verständnis dafür, das sich Ihre Ärzte sich nicht mit Ihrer Lage, erstens aus Zeitgründen oder wegen Ihrer Wahrnehmung, auseinander setzen wollen oder können. Ich muß nur irgendwie einen Weg finden, Sie aus dieser Lage rauszuholen. Was halten Sie denn davon, wenn Sie sich selbst mit Ihnen auf diesem Wege austauscht. Geld spielt hierbei absolut keine Rolle. Für diesen Fall sollten Sie jedoch wissen, daß Ihre 30ig Jährige Krankenakte schon heftig ist.

Hier ein Paar Anmerkungen: 3mal Kaiserschnitt, Entfernung eines Eierstockes, Nabelbruch, Entfernung der Gebärmutter, Bandscheibenvorfall, usw.

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Gerne !

 

Lange Vorgeschichten schrecken mich nicht :-)

 

Es ist allerdings immer ein Problem, wenn man selber gestellte Diagnosen als Arzt entkräften will / muss / soll. Ich habe in meiner Laufbahn halt häufig Patienten erlebt, die erst durch Ärzte bzw. Gesundheitsinformationen verschreckt und damit krank gemacht wurden. Das ist wirklich schon zum Problem geworden.

 

So oder so : Viel Kraft für Sie und gute Besserung für ihre Frau !

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin