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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, meine Mutter hat einen Wirbel gebrochen. Sie hat

Kundenfrage

Hallo,

meine Mutter hat einen Wirbel gebrochen. Sie hat Osteoporose. Da es schon längere Zeit her ist hat sich der gebrochene Wirbel nach unten verlagert und drückt auf einen Nerv, sodass sie Schmerzen im Bein hat, bzw. es manchmal taub ist.
Sie bekommt jetzt eine starke Kalziumkur für die nächsten Jahre, aber bzgl. des Beines hat der Orthopäde nichts gesagt. Kann das nicht irgendwie operiert werden?

Danke XXXXX XXXXX Grüße
HH
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Morgen !

Ob eine Operation möglich oder erforderlich ist, hängt auch vom neurologischen Befund ab. Wichtig ist dabei zu wissen, ob die Hinternkante des Wirbels betroffen ist und das Rückenmark in Mitleidenschaft gezogen ist. Wenn ein einzelner Nerv gereizt oder gedrückt ist, würde man dies anhand eines sog. typischen Dermatoms, d.h. Ausbreitungsgebiet des Nerven, recht leicht feststellen. Es würde dann darum gehen, die Nervenwurzel zu entlasten. Es gibt dazu verschiedene Techniken der Op, die eine Stabilisierung des Wirbelkörpers bzw. des Bandscheibenraums vornehmen. Hier wäre es tatsächlich zu überdenken, ob sich ihre Mutter bei einem entsprechend spezialisierten Zentrum für Wirbelkörperorthopädie vorstellt, um das Für und Wider genauer zu diskutieren. Man versucht zunächst meist ohne Op auszukommen. Anhaltende Beschwerden bzw. eben ein typisches Ausfallmuster für einen Nerv können aber sehr wohl eine Operationsindikation darstellen.