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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

hallo nehme seit zwei wochen keine Tabletten mehr nun wollte

Kundenfrage

hallo nehme seit zwei wochen keine Tabletten mehr nun wollte ich mal wissen, was es für Entzugserscheinungen gegen kann. Habe 120mg Cympalta und 80mg Ailifey genommen. Zur Nacht nehme ich 320mg Dominal und 7,5mg Zobiclon. Meine Ärtzte wissen nichts dacon und ich möchte es auch nicht sagen. Muß noch dazu sagen das wir eine DIS-Störung
haben und in einer Traumaklinik behandelt werden, die auch nichts davon weiß.Ich hatte schon mal die fFrage gestellt.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,
Cymbalta wird bei schweren Depressionen und bei Diabetischer Neuropatie eingesetzt- ein apruptes Absetzen führt wieder zu den Symptomen.
Dominal als Antidepressivum und Schlafmittel welches Sie in überhöhter Dosis genommen haben führt bei absetzen zu Schlaflosigkeit. Ebenfalls Zobiclon.

Es ist nicht ratsam den Entzug ohne medizinische Unterstützung durchzuführen!!
Medikamentenabhängigkeit ist keine Schande, Sie können den Ärzten in der Klinik davon erzählen- nur so kann Ihnen geholfen werden. Durch Umstellung und Reduzierung der Medikamente kommen Sie schonend durch den Entzug.

Eine Übersicht finden Sie unter: http://www.dhs.de/makeit/cms/cms_upload/dhs/selbsthilfe_frauen_medikamente.pdf




Alles Gute!!




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Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich widerspreche meiner Kollegin nur ungern, aber : Sie sind ja nicht Medikamentenabhängige, sondern leiden unter einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung. Daher ist es wahrscheinlich, dass sich verschiedene Persönlichkeitsanteile bei Ihnen nicht so ganz einig sind, was die richtige Therapie ist. Die ärztlich verordneten Medikamente sind tatsächlich hoch dosiert und es wäre gut zu wissen, ob die Psychiater die Diagnose kennen oder aber unter anderen Diagnosevorstellungen wie Depressionen oder Psychose eingesetzt haben. Da sie aber ja in einer Traumaklinik behandelt werden, gehe ich mal davon aus, dass sie da mit offenen Karten spielen können.
Direkte Entzugserscheinungen sind ja nicht aufgetren und werden auch nicht mehr auftreten. Weniger gut ist, dass sie nicht offen mit den Therapeuten darüber reden können. Die Frage einer anderen / besseren Medikation für ihre Problematik ist auch verdammt schwierig. Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, wäre es besser. Sowohl intern bei Ihnen, wie auch im Kontakt zum Behandlungsteam. Können Sie sich da Absprachen vorstellen, die für ALLE verbindlich wären ?

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