So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.Scheufele.
Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20205
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
28905844
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr.Scheufele ist jetzt online.

Ich, 49 Jahre habe beidseitige H ftdisplasie. Linke Seite sehr

Kundenfrage

Ich, 49 Jahre habe beidseitige Hüftdisplasie. Linke Seite sehr stark schmerzhaft - lt. Arzt entzündlich und leicht arthrotisch . Bin selbstständige Gastronomin und zeitweise besonders ab Mai bis November bis 18 stunden auf den Beinen. Ist mir mit einer Triple Osteotomie langfristig geholfen? Warum Triple Osteotomie und nicht künstliches Hüftgelenk?
rechte Hüfte ist auch betroffen. Danke XXXXX XXXXX Antwort E. Neff Heidenheim
P.S. Mache derzeit 4x wöchentlich 45-80 Minuten Langlauf-klassisch oder CrossTraining.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Frau Neff,

die Triple-Osteotomie ist durchaus ein geeignetes Operationsverfahren bei der Hüftdysplasie. Wenn der bestehende Schaden dadurch zu korrigieren ist, sollte man dieser Methode den Vorzug geben, da sie den schonenderen Weg darstellt. Auch langfristige Erfolge sind dabei durchaus möglich. Vermeiden lässt sich ein künstliches Hüftgelenk auf Dauer auch durch diesen Eingriff zwar nicht sicher, da man diese Massnahme dadurch aber meist zumindest um viele Jahre hinausschieben kann, ist der Weg zu bevorzugen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Habe aber gehört, dass im Jahr danauch nochmals die Schrauben wieder durch einen Eingiff entfernt werden. bei einer Küntlichen Hüfte ist nur ein Schnitt norwendig, bei einer Osteotomie aber 3 Schnitte. Stimmt das?Was macht die Osteotomie denn schonender?

 

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

die Fixierungen der Osteotomie müssen nicht zwangsläufig entfernt werden und können auch lebenslang im Körper verbleiben. Wenn dieser Eingriff aufgrund des Befundes machbar ist, wäre dem der Vorzug zu geben, da dabei nur eine "Reparatur" durchgeführt und nicht das komplette Gelenk ersetzt werden muss.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank. habe aber noch eine Frage. mein Beruf wird auch nachher sehr belastend für die Hüfte sein, da ich ja einen reinen Steh- und Laufberuf habe. Meine Arbeitszeit wird weiterhin 12-16 Stunden betragen. Natürlich versuche ich Hebearbeiten zu unterlassen. Aber das Laufgeschäft im Service, Biergarten und Saal wird weiterhin bleiben. Ist da die Reperatur nicht vielleicht bald schon wieder reperaturbedürftig? Ich kann mir nicht alle mögicherweise 2-3 Jahre für ein 1/4 Jahr Auszeit nehmen. dann müsste ich mein Geschäft schließen. Wie sehen sie das?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

natürlich hängt der Erfolg der OP auch immer vom individuellen Befund ab, es sollte aber auch bei der Osteotomie später wieder eine entsprechende Belastung möglich sein, daher würde ich diesem Verfahren nach wie vor den Vorzug geben.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke für Ihre Antworten. Werde die gleichen Fragen mit meinem Befund den behandelten Ärzten stellen. denke auch dass es sehr mit dem individuellen Befund zu tun hat. Mir ist jedoch noch nicht ganz klar , was der Vorteil einer Osteotomie ist gegenüber dem auch teilweise künstlichen Hüftgelenk. Ist die Gefahr der Unverträglichkeit sehr groß?? Auch wenn es schon spät ist hoffe ich, dass sie mir noch diese Frage beantworten können. Vielen Dank XXXXX XXXXX
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

die Lebensdauer der Prothesen ist begrenzt und liegt im Schnitt bei 10 bis 15 Jahren, bei der von Ihnen beschriebenen Belastung eventuell auch kürzer. Ich denke deshalb, dass man den Zeitpunkt hinauszögern und die Möglichkeit der Osteotomie (wie gesagt, wenn nach Befund machbar) nutzen sollte, die Prothese bliebe dann als ultimative Lösung.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

vielen Dank

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gern geschehen, alles Gute.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin