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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, ich k mpfe seit 2 Monaten mit Schmerzen in der Kniebeuge,

Kundenfrage

Hallo, ich kämpfe seit 2 Monaten mit Schmerzen in der Kniebeuge, mal mehr mal weniger, ich vermute bei mehr oder weniger Belastung, Bewegung. Mein Orthopäde hat nach einer Röntgenaufnahme eine Baker Zyste vermutet und sprach von OP. Auf meinen Wunsch nach genauerer Diagnose hat er eine MRT angeordnet, das Ergebnis liegt noch nicht vor. Ein Ultraschall ist nicht gemacht worden. Vor 3 Jahren hatte ich an diesem Knie eine Miniskus-OP, außerdem leide ich an Arthrose in den Finger-Gelenken und etwas leichter in beiden Knieen. Von einer medikamentösen Behandlung war bisher gar nicht die Rede, obwohl ich meine gebuchten Reise Ende März erwähnt habe und mein Knie bis dahin schmerzfrei und belastbar haben will. Können Sie mir einen Tip geben?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

So verständlich Ihr Wunsch nach voller Beweglichkeit und Belastbarkeit des Knies ja ist, so schwierig sollte ihr Wunsch zu erfüllen sein. Derzeit ist ja noch der diagnostische Prozess in Gang. Eine Baker-Zyste (siehe http://www.dr-gumpert.de/html/baker-zyste.html) kann man medikamentös, durch Punktion (d.h. Entleerung) oder operativ behandeln. Eine häufig akut wirksame Notlösung ist die Gabe von Cortison durch eine Spritze ins Gelenk. Das könnte in Hinblick auf die Reise eine Option sein.

Nur symptomtische Cysten werden überhaupt therapiert und es ist fraglich, ob eben die vermutete Baker-Zyste ihre Beschwerden erklärt.

Zur Medikation würden sog. Antiphlogistika wie Ibuprofen oder Diclofenac gehören. Im Idealfall ist die Cyste durch eine Punktion zu entleeren und sie wären zunächst beschwerdefrei (häufiger läuft die Cyste nach). Abzugrenzen wären die Beschwerden von der Arthrose, ggf. sogar ja im Rahmen einer chronischer verlaufenden Erkrankung (z.B. chronische Polyarthritis).

Sollten alle diese Maßnahmen nicht hilfreich sein, wäre auch eine Kniebandage zu überlegen, um das Knie etwas zu stabilisieren.

Sprechen Sie mit ihrem behandelnden Arzt über die verschiedenen Optionen. Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung und hoffentlich scherzfreie Reise.
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung: Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

auch eine Ultraschalluntersuchung hätte zur Abklärung einer Bakerzyste beitragen können, massgebend ist jetzt natürlich das Ergebnis des MRT. Zur Behandlung kann man entzündungshemmende wie Ibuprofen und Diclofenac anwenden. In Frage käme auch ein Cortisonpräparat dass in Spritzenform direkt ins Knie verabreicht werden kann, um den entzündlichen Vorgang lokal zu stoppen. Das bringt oft eine schnelle und deutliche Verbesserung der Beschwerden, sodass ich in Ihrem Fall dazu raten würde, wenn sich die Diagnose bestätigt. Auch eine Punktion der Zyste wäre denkbar. Wenn sich die Beschwerden innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten nicht auf konservativem Wege beheben lassen, sollte operativ vorgegangen werden (Arthroskopie).

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sorry, ich habe nicht gesehen, dass der Kollege geantwortet hatte, während ich schrieb.
Bitte akzeptieren Sie seine Antwort, danke!

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