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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, ich bin weiblich, 33 Jahre alt und hatte immer wieder

Kundenfrage

Hallo,

ich bin weiblich, 33 Jahre alt und hatte immer wieder Phasen in meinem Leben, in denen es mir sehr schlecht ging. Mit Mitte zwanzig habe ich mich ?ber einen l?ngeren Zeitraum selbst verletzt (mit Rasierklingen), inzwischen habe ich dieses Verhalten eingestellt bzw. umgelagert auf einen starken Nikotinkonsum (bis zu 70 Zigaretten am Tag), "lebensm?dem" Verhalten (nachts allein durch W?lder oder einsame Stra?en laufen, mich mit wildfremden M?nnern zum Sex treffen, etc.), Schlafentzug.
Letztes Jahr hatte ich mich etwas gefangen, habe Sport getrieben, 15 kg abgenommen (habe jetzt Normalgewicht), angefangen, mich mehr um mich zu k?mmern.
Jetzt habe ich eine viermonatige Beziehung hinter mir, die er beendet hat mit der Begr?ndung, er w?re nie in mich verliebt gewesen und eigentlich w?re ich gar nicht so h?bsch, wie er anfangs gedacht hatte. Ich habe mich in den vier Monaten voll auf ihn eingelassen, alles f?r ihn getan, in jeglicher Hinsicht, habe ihn finanziell unterst?tzt und so sehr ?ber meine Verh?ltnisse gelebt, dass ich jetzt hoch verschuldet bin und nicht wei?, wie ich das alles ?berstehen soll. Rechnungen ?ffne ich schon gar nicht mehr, ich habe den Kontakt zu allen Freunden abgebrochen, rede nicht mit Menschen und f?hle mich ungeliebt, h?sslich, wertlos. St?ndig frage ich mich, was ich falsch gemacht habe, warum ich nicht gut genug f?r ihn war, was mit mir nicht stimmt, dass mich niemand haben will. Alles ist sinnlos, schwarz um mich herum. Morgens ist es am schlimmsten, da weine ich eigentlich st?ndig nur, bin gereizt und weinerlich, habe Angst vor mir selbst, da mich Selbstmordgedanken qu?len. Da meine berufliche und pers?nliche Situation nicht besser aussieht, frage ich mich st?ndig, wof?r ich ?berhaupt lebe.
Ich habe mit meiner Haus?rztin dar?ber gesprochen und sie dazu ?berredet, mich an einen Psychologen (bzw. Neurologen) zu ?berweisen. Dort bekomme ich jedoch vor Ende M?rz keinen Termin, wie mir gesagt wurde. Ich wei? nun nicht mehr, was ich tun soll, wie ich die Zeit bis dahin ?berstehen soll. Ich brauche Hilfe, denn ich habe wirklich Angst, diese Gedanken irgendwann nicht mehr kontrollieren zu k?nnen. Aber genausoviel Angst habe ich davor, in eine Klinik gesteckt zu werden, wenn ich diese Gedanken ?u?ere.

Was kann ich tun? Ich wei? einfach nicht mehr weiter...
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erhalten sie derzeit irgendwelche Medikamente ?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nein, ich nehme keinerlei Medikamente.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend !

Sie werden sicher nicht gegen ihren Willen in eine Klinik gesteckt. Aber es wäre ggf. eine Option sich an eine Institutsambualanz oder Tagesklinik einer Psychiatrie zu wenden. Nach ihrer Schilderung ist es so, dass sie nicht (nur) eine wiederkehrende Depression haben. Vielmehr scheint eine Problematik der gesammten Persönlichkeitsentwicklung vorzuliegen. die nun in der akuten Krise wegen der Partnerschaft ordentlich zuschlägt. Hier wäre eine längerfristige Psychotherapie in der Grössenordnung von 2 Jahren erforderlich. Durch das Angebot einer Institutsambulanz oder Tagesklinik könnte aber der Bezug zur Realität bzw. Zukunft entwickelt werden und neue Perspektiven entwickelt werden. Dies könnte auch Medikamente mit einschliessen, die sie in der derzeitigen Krise unterstützen. Gerade bei den Selbstmordgedanken wäre dies also ein guter Weg !

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