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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Bin Raucher! Seit meinem 16. Lebensjahr. Seit geraumer Zeit

Kundenfrage

Bin Raucher! Seit meinem 16. Lebensjahr. Seit geraumer Zeit habe ich Atemnot!
Chronische Bronchitis! Herrzrythmusstörungen! sind attestiert. Nach einer starken Erkältung ist die Stimme lediert und die Atemnot größer geworden.
Dazu seit 4 Wochen kam der hohe Blutdruck! (Habe Streß) Bin Automobil-Verkäöufer!

Was raten Sie mir?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo Manfred,

sicher erwarten Sie von mir keine andere Antwort, als den Rat, das Rauchen aufzugeben. Dabei können die bekannten Hilfsmittel wie Nikotinpflaster, Akupunktur, eventuell auch entsprechende, psychologische Unterstützung, sowie entsprechende Interessengruppen im Internet hilfreich sein. Alle genannten Beschwerden können sich dadurch bessern, Herzfunktion und Blutdruck sollten aber unabhängig davon überwacht und falls notwendig therapiert werden.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Bei chronischem Zigarettenkonsum über einen solchen Zeitraum ist eine Chronische Bronchitis (COPD) die Folge. Die Empfehlung von Dr. Scheufele ist die logische Konsequenz. Leider sind die Komplikationen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung erheblich und gehen über die Luftnot hinaus. Die Infektanfälligkeit kann zu einer Lungenentzündung führen, was bei ihrer derzeitigen Atemnot unbedingt ärztlich abgeklärt werden sollte. Auch ihre reduzierte Stimme ist da nach dem Infekt eher ein echtes Alarmzeichen. Auch eine mögliche Herzbeteiligung in Form einer Herzschwäche bzw. eben auch mal Herzrhythmusstörungen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Blutdruckerhöhung können da auch ein Zeichen der insgesamt stark angeschlagenen Gesundheit sein. Vielleicht ist es also nicht nur beruflicher Stress, sondern sie sind einfach in einem mieserablen Gesundheitszustand, der potentiell lebensgefährlich sein kann.

 

Mein erster Rat ist also : Gehen Sie umgehend zu ihrem Hausarzt. Nur dort kann man festlegen, ob jetzt ggf. sogar eine akutmedizinische stationäre Behandlung oder aber eine schrittweise Behandlung der Symptome bzw. der zugrundliegenden COPD nach den entsprechenden Leitlinien erforderlich ist. Wie oben ausgeführt ist dazu die Bereitschaft und Fähigkeit das Rauchen einzustellen wahrscheinlich die unabdingbare Voraussetzung. Ihre Arbeitsfähigkeit ist akut gefährdet, ihre Gesundheit bzw. das pure Überlegen aber mittelfristig.

 

Bitte akzeptieren Sie die Antwort von Dr. Scheufele und setzen meine Empfehlung für einen sofortigen Arzttermin noch heute um !

 

Gute Besserung !