So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.Scheufele.
Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20443
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
28905844
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr.Scheufele ist jetzt online.

Stimmt die Aussage, dass bildgebende Verfahren die Ergebnisse

Kundenfrage

Stimmt die Aussage, dass bildgebende Verfahren die Ergebnisse bei der Diagnose einer Pinalkanalstenose eher überzeichnen, d. h. in der Bildgebung nachgewiesene Verengungen des knöchernen Spinalkanales sind in Ihren Auswirkungen nicht so dratisch, wie es die Bildgebung suggeriert.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

das kommt auf die Methode an. Konventionellen Röntgenaufnahmen sind zur Darstellung einer Spinalkanalstenose nicht geeignet. Hierfür sind Schnittbildverfahren wie CT (Computertomographie) und MRT (Magnetresonanztomographie) notwendig, damit kann durch die transversale Schnittführung die Weite des Wirbelkanals dargestellt werden und somit auch ein objektiver Befund erhoben werden.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Dies beantwortet leider nicht meine Frage. Sie ziehlte direkt auf die Auswirkungen., d. h. gibt es gesicherte Erkenntnisse, dass die im bildgebende Verfahren (hier MRT) nachgewiesene Verengung des Spinalkanales in Ihren Auswirkungen auf den Patienten nicht so stark sind.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Durch die MRT-Untersuchung lässt sich wie gesagt ein objektiver Befund des Ausmasses der Verengung darstellen. Die Beschwerden sind dabei aber immer subjektiv, oft treten trotz der nachgewiesenen Verengung erst in sehr fortgeschrittenem Stadium entsprechende Symptome auf. Von daher liegen Sie mit der Ansicht richtig, dass die gefühlten Auswirkungen oft nicht mit dem dargestellen Mass der Einengung des Wirbelkanals korrelieren.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ihre Aussage trifft leider wieder nicht den Kern meiner Frage. Es geht darum, ob die Beschwerden objektiv immer geringer sind, als dies die Verengung des Spinalkanals nach der MRT vermutet läßt.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sorry, vielleicht habe ich mich da nicht verständlich ausgedrückt. Diese Aussage ist schon richtig, da trotz der darstellbaren Einengung oft nicht die Beschwerden auftreten, die man dadurch vermuten würde. Das ist eben meist erst in sehr fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung der Fall.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sorry, dass ich so hartnäckig bin, aber meine Frage lautete nach "immer" und nicht nach "oft". Gibt es geischerte Erkenntnisse hierzu?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nein gesichert ist das nicht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Ausmass der dargestellten Einengung oft grössere Beschwerden vermuten liesse, als der Patient angibt, das ist aber nicht grundsätzlich der Fall.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sorry, Ihre Antwort ist leider subjektiv und sicherso unstrittig. Gemeint aber ist die objektive Deutung der Beschwerden. Vielleicht ein Beispiel.Auf der MRT wird eine Einengung des Spinalkanals festgestellt, die erklärt einen Schmerz von 7 auf einer Skala von 1 bis 10 erklären würde. Der Patient gibt ebenfalls diesen Schmerzgrad an. Kann davon ausgehen, dass der objektive Schmwerzgrad eher niederiger ist??
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Die Angabe der Schmerzen durch den Patienten ist ja immer subjektiv. Man kann aber davon ausgehen, dass der real empfundene Schmerz geringer ist, als es durch den beim bildgebenden Verfahren erhobenen Befund zu vermuten wäre.

MfG,
Dr. N. Scheufele

Verändert von Dr.Scheufele am 11.02.2010 um 19:48 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Worauf fusst Ihre orthopädische Aussage??
Studie??
Literatur??
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Literatur und Erfahrung im Rahmen meiner allgemeinmedizinischen Tätigkeit.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Bitte nennen Sie mir die Literatur.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Unter anderem:

Dt. Ges. f. Orthopädie u. Orthop. Chirurgie, BV d. Ärzte f. Orthop. (Hrsg.) Leitlinien der Orthopädie. Lumbale Spinalkanalstenose. 2.Aufl.Köln: Dt. Ärzteverlag 2002

Heisel, J.: Lumbale Spinalkanalstenose. Klinische Symptomatik konservative Behandlungsstrategien.


Theodoridis, Th,, J. Krämer, H. Kleinert: Konservative Behandlung der lumbalen Spinalkanalstenose.


Wünschmann, B., T. Sigl, T. Ewert, G. Stucki: Physikalisch-medizinisches Behandlungskonzept beim Syndrom des engen Spinalkanals.

Ich gebe Ihnen gerne Auskunft, allerdings stellt sich mir mit der Zeit die Frage, ob Sie wirklich einen Rat suchen, oder mich examinieren wollen.


MfG,

Dr. N. Scheufele





Verändert von Dr.Scheufele am 12.02.2010 um 19:43 Uhr EST
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich will und wollte Sie nicht examinieren. Durch Ihre Antwort konnte ich zwischenzeitlich mit Hilfe von Google eine entsprechende Studie zu meiner frage finden.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Dann nichts für ungut, es freut mich, wenn ich Ihnen helfen konnte.

MfG,
Dr. N. Scheufele