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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19843
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, kann eine Bandscheibenprotrusion bei L5/S1, die bereits

Kundenfrage

Hallo, kann eine Bandscheibenprotrusion bei L5/S1, die bereits seit 18 Monaten durchgängig Schmerzen bereitet, operiert werden? Meine Ärztin sagt nein, nur
Schmerzinfusionen sind möglich. Danke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

in dem Fall muss ich der Kollegin Recht geben. Es handelt sich dabei um einen Abnutzungsprozess und durch eine Operation kann die Ursache nicht behoben werden, sondern sich der Zustand sogar noch verschlechtern.
Die richtige Therapie besteht in schmerzlindernden Medikamenten, physikalischer Therapie, Massage, TENS ( transkutane elektrische Nervenstimulation) , eventuell kann auch ein Stützkorsett helfen. Auch ein Versuch mit Akupunktur ist sinnvoll.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ja, Physio und Akupunktur habe ich schon hinter mir. Da ich voll berufstätig bin, ist es schwierig, weitere Behandlungen zu bekommen und auch wahrzunehmen. Schmerz-

lindernde Medikamente darf ich nicht mehr einnehmen, weil sie blutverdünnend wirken und ich am 24.02. nach einem trimalleolärem Bruch des OSG mit nunmehr festgestellter posttraumatischer Arthrose nochmals operiert werde.

 

Ich habe im Juli letzten Jahres einen Antrag auf eine ambulante Kur gestellt, welcher abgelehnt wurde und auch im Widerspruchsverfahren keinen Erfolg hatte. Nunmehr

werde ich beim Sozialgericht Klage einreichen.

 

PS: Die Diagnose der Bandscheibenprotrusion erfolgte mittels CT, sollte ich auf eine Untersuchung mittels MRT bestehen?

 

Vielen Dank, XXXXX XXXXX sich Zeit für meine Probleme nehmen.

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

mittels CT kann eine solche Diagnose schon recht zweifelsfrei gestellt werden. Sie sollten in einer speziellen Schmerzambulanz nochmal abklären lassen, ob nicht doch eine entsprechende, medikamentöse Therapie möglich ist, nicht alle Präparate sind blutverdünnend. Auch lokale Injektionen sind möglich. In Frage käme zudem zusätzlich der Einsatz von schmerzdistanzierenden Antidepressiva, dadurch lassen sich zum Teil Schmerzmittel einsparen.
Ich denke durchaus, dass in Ihrem Fall Anspruch auf eine Kur bestehen sollte, lassen Sie sich da nicht entmutigen.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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