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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20463
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen gro en Bandscheibenvorfall L5, S1. Hatte

Kundenfrage

Hallo,
ich habe einen großen Bandscheibenvorfall L5, S1. Hatte schlimme Schmerzen, die weder auf Schmerzmittel, noch auf Spritzen ansprangen. Zt. Ischiasähnlich, zt. ganz untypisch im Bein. Schmerzen sind jetzt (fast) weg. Der linke Fuß ist taub, seit 3 Wochen. Ich kann schlecht laufen ( Schwäche und Unsicherheit) Beim Orthopaden konnte ich bisher (und ich überprüf das zuhause auch immer wieder) alle geforderten Kunststückchen vorführen. Nur der Archillessehnenreflex links war weg, bzw schwach. Der Orthopäde ist der Ansicht, man solle versuchen, konservativ zu behandeln. Mit Fragezeichen. Auf dem Fragezeichen lässt er mich allein sitzen. Ich fühl mich ziemlich hängengelassen. Hab Angst vor einer OP, fürchte aber, dass ich nicht drumrum kommen werde. Was kann ich von einer konservativen Therapie im besten Fall langfristig erwarten? Der Vorfall bildet sich doch nicht wieder zurück?? Ich bin 52 Jahre alt. Krankenschwester. Muss/ will noch einige Jahre arbeitsfähig bleiben. Mein Schwager (
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

man kann einen solchen Vorfall zunächst konservativ in Form von Physiotherapie und entzündungshemmenden Präparaten behandeln. Wie Sie richtig schreiben, bildet sich der Vorfall dadurch aber nicht zurück, nur die Symptomatik lässt sich dadurch beherrschen. Treten, wie in Ihrem Fall, neurologische Ausfälle auf, würde ich unbedingt zu operativem Vorgehen raten. Das geschieht heute routinemässig minimalinvasiv auf mikrochirurgischem Wege und ist meist ambulant durchführbar.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wie sind denn die Erfolgsaussichten einer OP? Ich hab gehört, von 3OPs sind nur 2 erfolgreich. Und warum behandeln Orthopäden so gern konservativ? Wenn das alles so einfach ist mit den OPs?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Eine konservative Therapie ist sinnvoll, solange sich die Symptome damit beherrschen lassen. Ein wichtiges Kriterium sind - wie gesagt - neurologische Ausfälle, wenn es dazu kommt, ist ein operatives Vorgehen unbedingt anzuraten. Die Erfolgsquote ist dabei deutlich höher anzusetzen, wenn man eine Klinik wählt, die mit dem Vorgang vertraut ist.

MfG,
Dr. N. Scheufele