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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Liebe Damen und Herren, ich nehme seit ber 19 Jahren Calzium

Kundenfrage

Liebe Damen und Herren,
ich nehme seit über 19 Jahren Calzium mit Vit D - da ich ein SD Carcinom hatte. (mit 15 Jahren)
Früher war es CalDVita 3 Stück mit VitD Kapsel 1 Stück. Da dies nicht die gewünschte Wirkung hatte nehme ich jetzt CalcCitric 280g, Calc Hydrogenphospor 80g Mischung davon 1 Kaffeelöffel am Tag mit 2 Tropfen Oleovit D3.
Das nimmt mein Körper meiner Meinung nach viel besser auf.
Leider habe ich bei jeder Blutuntersuchung nur ein Minimum an Calcium im Blut. (Bei min Wert 2,2 habe ich dann immer 2,00 und manchmal auch weniger)
Ich habe gehört zuviel Phospor und VitD hemmt die Calciumaufnahme. Zuwenig Eisen auch.
Vit D wird bei den jährlichen Kontrollen nur auf meinen ausdrücklichen Wunsch kontrolliert und ist meistens etwas höher.
TSH ist sein Jahren in Ordnung 0,01 (Richtwert 0,20-5,00)
Phosphor anorg. Immer zu hoch 1,5 (Richtwert 0,8 – 1,5)
Was muss ich tun, damit mein Körper endlich das Calcium besser aufnehmen kann?
Hoffe auf eine Antwort.
Lg Selma
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo Selma !

Wissen Sie, ob bei ihnen ein sog. postoperativer Hypoparathyreoidismus festgestellt wurde ? Damit ist eine durch die Entfernung oder Schädigung der Nebenschilddrüsenkörperchen ausgelöste Störung im Calcium, Parathormon und Phosphatstoffwechsel ausgelöste Problematik gemeint. Dies könnte eine Folge der Schilddrüsenkarzinomproblematik sein. Die Behandlung kann kompliziert sein und sollte eigentlich von Fachärzten für Endokrinologie erfolgen. Ich habe eine Übersicht bzw. Behandlungsempfehlung für Sie herausgesucht, die ggf. weiterhelfen mag.

Für die weitere Bestimmung wäre es eben auch wichtig den Wert des Parathormons zu kennen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo,

Lt. Klinischen Angaben vom Jahre 1992 steht: St.p.invas.papill.SD Carcinom re + li Lappen, Lykno re Kieferwinkel

1991 steht Pap. SD Carc., invasiv, bds. T4, N1, M0, R0, Grade 0

Therapie: Thyreoidektomie bds.

Ob bei mir ein post. Hypoparathyreoidismus festgestellt wurde kann ich den Befunden nicht entnehmen.

Fest steht dass die vollständige SD - bis auf einen kl. Restlappen li entfernt wurde. (auch NebenSD)

Dieses Parathormon finde ich auf keinem Befund. Wie ist hierfür die Abkürzung auf dem Befund (PTH?) Kontrolle bin ich jährlich in der nuklear Abteilung AKH. Von einem Endokrinologie Facharzt habe ich noch nie gehört.

Was in der Behandlungsempfehlung steht trifft teilw. auf mich zu. (Pfotenstellung, Karpfenmund hatte ich gleich nach der OP, Herzrythmusstörungen, Atemnot zeitwe, Verdauungsst. Ameisenkribbeln immer wieder)

Was meinten sie damit das die Behandlung kompliziert ist?

Lg Selma

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ja PTH ist das Parathormon. Üblicherweise sind für die Betreuung dieser Fachfragen Fachärzte für Innere Medizin mit der Zusatzspezialisierung Endokrinologie zuständig. Ich würde aber auch von einer nuklearmedizinischen Abteilung erwarten, dass sie eine solche häufige Problematik im Auge behalten. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Nebenschilddrüse mit entfernt wurden, da sie als mögliche Lymphknotenstation für den Tumor gelten.

 

Die Behandlung selber ist nicht kompliziert, sie muss sich halt nur eben nach den Befunden richten und die fehlende Funktion der Nebenschilddrüse ausgleichen. Es wäre gut, wenn dies eben von einem Facharzt mit ihnen besprochen wird. Hier sind Therapieempfehlungen über das Internet sicher nicht ausreichend.

 

Ich hoffe aber dennoch, dass ich zumindest einen Hinweis auf die mögliche Suchrichtung gegeben habe, in der eine mögliche Besserung ihrer Symptomatik liegt. Allein die Verfügbarkeit des Calciums zu erhöhen ist problematisch, weil zuviel mit der Nahrung bzw. Tabletten aufgenommenes Calcium eben wieder ausgeschieden wird (wenn die Speicherung nicht funktioniert)

drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung: Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo nocheinmal,

hab in der Zwischenzeit einen Termin bei Endrokrinologen gehabt. Er hat mich nicht behandelt - mit der Meldung ich werde ja in der nuklearAbteilung behandelt. Arzt war sehr ablehnend mir gegenüber. Wollte keine Befunde sehen und auch nichts hören.

Er kenne sich schließlich aus - macht diesen Job seit 30 Jahren - hier sei ich falsch.

Von meiner Bleibelastung 0,15 wollte er auch nichts hören. Blei soll ja die Aufnahme von Calzium hindern.

Viele Schulmediziner sind bei Schwermetallbelastungen ganz ablehnend - als ob es ein Tabuthema wäre.

Welcher Arzt behandelt Bleibelastungen? Falle in den Bereich Exposition hinein 0,10 - 0,30 Mein Arzt kennt sich nicht aus, sagt mein Wert sei normal. Exposition betrifft jedoch Leute die mit Substanz Blei beruflich zu tun haben. (Metallindustrie, Batterienfabriken...) Ich arbeite aber im Büro und früher war ich Köchin.

 

 

Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo
Ärzte die eine Bleibelastung feststellen und behandeln finden Sie unter www.akupunktur.de
Dort ist eine Ärzteliste nach Postleitzahlen. Es gibt in der Tat nicht viele Schulmediziner, die diese Dinge beachten, der Erfolg bei Therapie ist aber meßbar,
deshalb auf jeden Fall einen Versuch wert.
Das mit dem Endokrinologen versteh ich nicht- er ist definitiv dafür zuständig!
Vielleicht suchen Sie noch einen 2. auf. Und bei den Nuklearmedizinern können Sie auch nochmal nachfragen wie es mit dem PTH ausschaut.

Alles Gute

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