So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an drhippokrates.
drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
drhippokrates ist jetzt online.

Hallo,hier ist Frau Pohl. Mein Mann hat seit l ngerer Zeit

Kundenfrage

Hallo,hier ist Frau Pohl.
Mein Mann hat seit längerer Zeit immer wenn er auf Dienstreisen muß ganz große Angstzustände.
Im Mument ist es wieder richtig schlimm und ich kann ihn garnicht beruhigen.
Er hat gerade wieder Panikattacken und Weinkrämpfe.
Was soll ich machen?

Gruß Frau Pohl
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo !

Typisch für eine Panikstörung ist ja u.a., dass die Ängste bzw. das Auftreten der Panikattacken gerade beim Entfernen in die Weite bzw. fremde Regionen auftritt. Hier wäre zu klären, ob ihr Mann schon einmal eine Verhaltenstherapie oder eine medikamentöse Behandlung der Angst bekommen hat.

 

In der ganz akuten Situation wäre es vielleicht hilfreich, den Hausarzt zu informieren. Medikamentös könnte man sehr kurzfristige Angstlöser (Benzodiazepin) geben, die aber nicht für die Daueranwendung geeignet sind. Längerfristig wäre eine Psychotherapie (über ca 20 Sitzungen) bei einem Verhaltenstherapeuten oder auch eine stationäre Behandlung in einer psychosomatischen oder psychiatrischen Klinik zu überlegen.

drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo,

 

der Hausarzt hat seit 2 Jahen davon Kenntnis und mein Mann hat vor ca. einem Jahr schon mal einen Psychologen kontaktiert der eine Therapiebehandlung nicht für erforderlich hielt. Er nimmt bereits seit dieser Zeit Tabletten, Opipramol 50, eine morgen und 2 am Abend und falls es schlimmer sein sollte hat er noch Tropfen Valocordin-Diazepam 10-12 Tropfen am Tag. Allerdings kommen die Attacken vor jeder anstehenden Reise wieder.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Gibt es da noch andere Möglichkeiten zur Behandlung, vieleicht Akupunktur, Yoga oder ähnliches?

Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Das Problem an den Tropfen ist, dass sie eigentlich wirklich nur AKUTE Bedarfsmedikation sind. Wenn ihr Mann diese Medikation regelmässig gebraucht hat, ist ein Wirkverlust möglich.

 

Yoga oder andere Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung oder Atemtherapie ist sicher nicht verkehrt, aber es dauert halt.

 

Am besten wäre noch eine Verhaltenstherapie. Akupunktur ist bei Angst zwar tendentiell möglich, aber recht wenig erfolgsversprechend (aus meiner persönlichen Erfahrung). Einige Klienten profitieren aber auch von eher ungewöhnlichen Verfahren wie beispielsweise EFT (Klopf-Akupressur) , was ja eine gewisse Ähnlichkeit hat. Wenn es um schnelle Erfolge gehen soll, wäre das durchaus mal einen Versuch wert, zumal man die Klopfpunkte eben selber aktivieren kann. In den meisten Städten gibt es aber auch psychologische Heilpraktiker, die das Verfahren anbieten.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin