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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Guten Tag, ich leide seit 11 Jahren an Insomnie und habe bereits

Kundenfrage

Guten Tag,
ich leide seit 11 Jahren an Insomnie und habe bereits durch meinen Psychiater sämtliche auf dem Markt befindliche Medikamente ausprobiert-jedoch nur mit kurzzeitigen Erfolgen. Mittlerweile ist er (und 2 weitere Neurologen bzw Psychiater) mit ihrem Latain am Ende und ich muss jeden Abend entweder Alkohol trinken oder zu illegalen Sachen greifen damit ich wenigstens 3-4 Std schlafen kann. Diverse Versuche von Schlafentzug über meditative Maßnahmen bis hin zu extrem sportlichen Aktivitäten blieben erfolglos.
Dazu mus ich sagen, daß ich seit meinem 9. Lebensjahr an schweren Depressionen leide (Schwerbehindert dadurch), und sich die Themen Suizid und Borderline wie ein roter Faden durch mein Leben zieht.
Zur Zeit nehme ich lediglich noch Lyrica (1050 mg/tag)
Können Sie mir helfen? bzw neue Therapieansätze aufzeigen?

Herzlichen Dank im voraus
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  gyndoc07 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten AbendCustomerbr />Das ist in der Tat ein schwieriges unterfangen. Waren Sie schon in einem Schlaflabor?
Spezialisten für Insomnie finden Sie in Leipzig:

Ambulanz für psycho-physiologische Insomnien

Anmeldung

Frau OÄ Dr. med. A. Kopf am Montag und Mittwoch zwischen 14.00 und 15.00 Uhr unter 0341 - 97 24 - 432



Da Alle Schulmedizinischen und Psychatrischen Therapien ausgereizt sind wäre ein Alternativmedizinischer Therapieversuch auf jeden Fall lohnenswert.
Suchen Sie unter www.akupunktur.de einen Arzt mit Expertenstatus in Ihrer Nähe und lassen Sie sich dort Untersuchen-


Gute Besserung


E.Klaczinski
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
HalloCustomer!

Sie beschreiben schon Auffälligkeiten seit der frühesten Kindheit mit Depressionen, was schon ungewöhnlich an sich ist. Einerseits denke ich da immer an hochsensible Menschen bzw. meine ADHS-Klientel. Andererseits aber auch an Störungen des Tag-Wach-Rhythmus. Kriterium für Schlafprobleme ist der sog. "erholsame Schlaf", d.h. die Fähigkeit morgens ausgeschlafen aufzuwachen. Manchmal ist aber die Tag-Nacht-Rhythmik verschoben. Man (oder Frau) kann nur aus Erschöpfung einschlafen. Das eigentliche Signal zum Schlafen - Ausschüttung des Botenstoff Melatonin - erfolgt aber nicht zur Nacht sondern erst mitten in der Nacht. Mit der Folge, dass man morgens unausgeschlafen ist. Die üblichen Medikamente zerstören den Tag-Nachtrhythmus eher. Besser sind Antidepressiva wie Trimipramin oder auch pflanzliche Antidepressiva. Ich gebe zudem gerne abends gegen 22.30 Melatonin (als Circadin 2 mg für über 55 jährige erhältlich). Damit erziele ich gute Erfolge. Genauso gut kann man aber tagsüber eine Lichttherapie machen bzw. andere Wege zur Regulation des Tag-Nacht-Rhythmus probieren.

Verhaltenstherapeuten empfehlen sonst auch eine "Schlafdiät" bzw. Schlafentzug. Aber das wäre noch ein weiteres Thema.

Es gibt also eigentlich mehrere verschiedene Ansätze bei Insomnien.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
sorry...aber das war leider alles nichts neues für mich. ich hatte gehofft hier richtige spezialisten zu finden,die mir hilfreiche tips geben können-da hab ich mich wohl leider geirrt.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sorry, sternschnuppe !

Was genau haben Sie denn ausprobiert ?

Melatonin in welcher Dosierung ?

Schlafdiät ? Schlafentzug ?

 

Wie genau äußern sich die Depressionen ? Wurde eine Abgrenzung der Depression gegen andere Störungen mit Beginn im frühen Kindesalter (ADHS) durchgefüht ? Welche Form der Psychotherapie haben sie gemacht (DBT ?)

 

Neue Therapieansätze sind schön und gut (ich empfehle ihnen aufgrund ihrer Schilderung z.B. www.emoflex.de). Nur müssen Sie halt auch konkreter beschreiben, was ihnen nicht geholfen hat. Zu schreiben, dass ALLES nicht hilft bzw. unsere Ratschläge Mist sind,wäre auch nur Ausdruck eines ALLES oder NICHTS, was eher syndromtypisch wäre, oder ?