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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage an einen

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage an einen Orthopäden. Meine Schwiegermutter (70 Jahre) leidet seit Wochen unter unerträglichen Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Bei einem MRT in Melle wurde festgestellt, daß zwei Wirbeldeckel eingebrochen sind. Die Schmerzen strahlten Anfangs nur in das rechte Bein bis hinunter in den Fuß und es stellten sich Taubheitsgefühle ein. Inzwischen strahlen die Schmerzen auch in die linke Leiste. Sie kXXXXX XXXXXm noch laufen. Bisher wurden vom betreffenden Orthopäden nur Schmerzmittel und Kortison gespritzt. Letzter Kommentar war, man kann nichts mehr tun !? Gesagt sei auch dass bereits seit 30 Jahren Kortison und andere Medikamente gegen Asthma und eine Lungenfibrose eingenommen wird. Osteoprose liegt nicht vor, Untersuchung erfolgte vor drei Wochen. Sehen Sie Möglichkeiten um zu therapieren ??
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 8 Jahren.

HalloCustomer!

Die Beantwortung ihrer Frage ist insofern schwierig, weil der lokale Untersuchungsbefund mit der Ausbreitung der Schmerzen oder etwaiger Gefühlseinschränkungen mit dem Befund des MRT verknüpft werden muss. So könnten zwar Einbrüche der Deckplatten der Wirbelkörper vorliegen, die aber nicht unbedingt die Schmerzen erklären müssen.

Wichtiger zu wissen wäre, ob es zu einer Einengung bzw. Beteiligung des Rückenmarks bzw. der Nervenwurzeln gekommen ist. Sie beschreiben letztlich eine Nervenkompression eines sog. Dermatoms, d.h. dem Versorgungsgebiet eines der Nervenstränge. Lokale Infiltrationsbehandlung ist eine Option. Dabei muss man sagen, dass das Kortison einen anderen Therapieansatz hat als bei der Asthmabehandlung. Es geht eher darum, eine mögliche Schwellung zu reduzieren. Möglicherweise könnte aber eine Minderung der Knochendichte (sog. Osteopenie) durch die Kortisonbehandlung eingetreten sein. Dagegen spricht die Aussage, dass keine Osteoporose vorliegen würde. Das müsste man aber eher mit einer sog. Knochendichtemessung untersuchen.

Zunächst wäre es wichtig, ihre Schwiegermutter möglichst schmerzfrei zu bekommen. Hierfür würde ich auch Schmerzmittel als Tabletten (sog. Antiphlogistika oder eben klassische Schmerzmittel wie Catadolon etc. einsetzen). Evtl würde ich dies auch mit Antidepressiva bzw. muskelrelaxierenden Medikamenten kombinieren. Letztlich kann ein Schmerztherapeut (meistens ein Facharzt für Anästhesie mit einer entsprechenden Schwerpunktsetzung) sehr gute Dienste leisten und neben lokalen Behandlungen mit Nervenblockaden, ggg. einer Elektrotherapie (TENS) eben auch Vorschläge für eine medikamentöse Behandlung machen.
Ob man nun am orthopädischen Befund bzw. der Situation an der Lendenwirbelsäule selber was machen kann / sollte, hängt eben stark von der genauen Lokalisation ab. Hier sollte ein Neurologe eine Aussage machen.

drhippokrates und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.