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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Experte, meine Name ist Birgit Sch fer

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Experte,
meine Name ist Birgit Schäfer bin 53 Jahre alt und das vergangene Jahr wegen der Erkrankung Tako Tsubo (Stresskardiomyopathie) lang krank gewesen.
Ich war zur einer kardio-psychologischen Reha. Danach ging es mir wieder gut. Jetzt hat sich ein neues Problem mit einer weit schlimmern Intensivität aufgetan. Mein MXXXXX XXXXXebt einer andere Frau.Mein Selbstwertgefühl meine Lebensfreude sind gleich null.Ich schaffe das nicht mehr allein. Eine Therapeutenliste habe ich vorliegen,aber keine Ahnung wie ich vorgehen soll und überhaupt den Schritt zu wagen und anzurufen. Was soll ich nur machen.
Liebe Grüße Birgit Schäfer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrteCustomer!

 

Ihre Situation ist nachvollziehbar schwierig. Sie sollten daher zunächst einmal versuchen, Ressourcen = frühere Stärken und Unterstützer zu aktivieren.

 

Gut ist, dass sie sich aktiv Hilfe suchen. Wer hatte in der Vergangenheit eine Unterstützung für Sie ? Eine Freundin ? Arbeitskollegen ? Familienangehörige ?

Sie müssen Verbindungen knüpfen.

 

Das könnte ggf. auch eine Kirchengemeinde, ein Verein, ein Gesprächskreis oder ggf. auch eine Internetgruppe sein. Leute zu Gesprächen und zum Austausch, ggf. auch eine Telefonberatung oder ähnliche Angebote.

 

In vielen Orten gibt es Beratungsstellen oder z.B. ein Gesprächsangebot für Menschen mit emotionalen Belastungen. Dort trifft man sich zu einem gemütlichen Tee und zu Kontakten.

 

Hauptpunkt ist derzeit; dass sie selber aktiv werden müssen bzw. mehr Dinge in ihr Leben bringen, die für sie positiv sind bzw. mit sozialen Kontakten verknüpft werden können.

Weitere Hilfsangebote des psychosozialen Netzes könnte eine Institutsambulanz einer psychiatrischen Klinik oder auch eine Tagesklinik sein.

Der Schritt zu einer ambulanten Psychotherapie ist sicher richtig. Möglicherweise könnte ihr Hausarzt sie unterstützen. Das Problem wird sein, dass sie zunächst sog. probatorische Vorgespräche bekommen, möglicherweise aber erst in einigen Wochen. Viele Therapeutinnen haben eine Wartezeit von mehreren Monaten. Daher sind eben die Vernetzungsanebote ausserhalb des Therapeutensystems so wichtig.

 

Sie verpflichten sich aber ja dabei zunächst zu NICHTS. Sie werden eine Therapeutin / einen Therapeuten in den Vorgesprächen kennenlernen und spüren, ob die Chemie stimmt und sie sich eine längerfristige Behandlung und Begleitung vorstellen können.

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