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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 10649
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Höllering ist jetzt online.

Guten Tag zusammen, Mitte Dezember hatte ich eine waschechte

Kundenfrage

Guten Tag zusammen,

Mitte Dezember hatte ich eine waschechte Nierenkolik mit allen Symptomen wie Übelkeit, Schwindel und unermesliche Schmerzen über 20 Minuten.
Eine erste Untersuchung beim ärztlichen Notdienst ergab Blut im Urin und Verdacht auf einen Nierenstein. Eine umgehende Notfalleinweisung in die Urologie brachte jedoch mit Ultraschall keine Ergebnisse.
Eine Überweisung zum Urologen brachte dann einen etwa 2mm kleinen Stein am Eingang zur Harnröhre, welcher bei einer Kontrolluntersuchung nicht mehr zu sehen war kurz vor Weinachten.

Nun mein Hauptanliegen.
Seit dieser Zeit habe ich Schmerzen im Glied. Stechende Schmerzen,die beim Sitzen stärker sind und nachts ohne Wäsche so gut wie weg sind.
Es ist eindeutig im Penisschaft und im Bereich des linken Hodens.
Was kann das sein?
Ich trinke schon literweise Blasen- und nierentee, aber das hilft nichts. Beim Wasserlassen brennt es übrigens nicht.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Ferndiagnose... und noch ein gutes neues Jahr!

Freundliche Grüße
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Guests hat geantwortet vor 7 Jahren.
HalloCustomer

es hört sich vielleicht komisch an, aber wenn ein Nierenstein, wie Sie es beschreiben kurz vor dem Eingang zur Harnröhre steckt können die Schmerzen klassischerweise in 2 Punkte austrahlen: Das ist zum einen der Hoden und zum anderen der Penis!
Deshalb gibt es bei Ihnen zwei Mögliche Ursachen für die anhaltenden Schmerzen:
1) Es ist doch noch ein Steinchen da.
2) Beim Abgang des Steinchens ist es zu einer Verletzung an der Harnröhre gekommen.
Dass die Beschwerden ohne Wäsche nachlassen erklärt sich dadurch, dass es durch die Wäsche zu einem "Zug" am Penis und somit an der Harnröhre kommt.

Deshalb empfehle ich Ihnen erneut einen Urologen aufzusuchen. Dieser wird dann einen Ultraschall durchführen und wenn er hierbei nichts erkennen ggf. eine Blasenspiegelung druchführen. Dabei wird er dann besonders die Stelle begutachten an der das Steinchen war. Eine Blasenspiegelung ist eine Routineuntersuchung und nicht so schlimm wie es sich anhört. Auch kann er noch mal eine Urinuntersuchung druckführen und schauen ob noch Blut im Urin vorliegt, was auch bei einer Verletzung der Fall sein könnte oder ob eine Entzündung vorliegt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe bei Rückfragen gerne zur Verfügung.

Dr. C. Gani
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Herr Dr.Gani,

erstmal besten Dank für die schnelle Auskunft.

 

Mein nächster Termin ist erst Anfang Februar.

Da soll ein Kontrastmittel gespritzt werden um beim anschliessenden Röntgen die Harnwege zu prüfen auf Durchgängigkeit.

 

Was ich vergessen hatte zu beschreiben ist noch, dass der Urinfluss mal besser, mal schlechter ist - also eher mit wenig Druck dahinter. Harndrang besteht jedoch nicht.

 

Und zu guter letzt, was immer unangenehm ist - naja, Männer reden darüber nicht Wink - eine richtig steife Erektion findet auch nicht mehr statt. Ist nur noch gummiartig, sehr flexibel. Ich hoffe, Sie verstehen was ich meine.

 

Gibt es bei diesen weiteren Symptomen einen Zusammenhang eventuell?

Experte:  Guests hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hierzu fallen mir nun folgende Dinge ein:

1) Durch den Nierenstein kann es wie gesagt zu einer Verletzung und somit zu einer kleinen Narbenbildung an der Harnröhre gekommen sein. Wenn dies der Fall ist, so könnte dies den abgeschwächten Strahl erklären.
2) Woran man bei einem abgeschwächten Strahl immer denken muss ist die Prostata. Eine Vergrößerung der Prostata ist etwas sehr häufiges und eine Art Volkskrankheit bei Männern. Ab 45 geht es schon los. (Wenn Sie jetzt 30 sind, ist dies natürlich eher unwahrscheinlich.)
3) Wo ich mir jedoch schwer tue es mit dem Nierenstein in Zusammenhang zu bringen ist die Erektionsstörung. In den meißten Fällen ist eine Erektionsstörung "Kopfsache". Sprich in Zeiten von Stress, Krankheit, Belastung macht die Erektion nicht mehr richtig mit. Körperliche Gründe wie z.B. Bandscheibenvorfälle oder Gefäßengen z.B. der Bauchschlagader können auch ursächlich sein, sind jedoch seltener. Es könnte daher bei Ihnen gut sein, dass die Erektionsprobleme sich bessern, wenn die Schmerzen wieder weg sind.
4) Erektionsbeschwerden sind tagesgeschäft bei niedergelassenen Urologen. Sie können ihren Urologen ruhig ansprechen und ihm die Beschwerden schilden.

ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe bei Rückfragen gerne zur Verfügung

Dr. C. Gani
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank dafür!

Die Prostata ist in Ordnung (48 Jahre alt).

Ich spreche mit dem Urologen.

Grüße....