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Dr.Kleber
Dr.Kleber, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 9
Erfahrung:  Homoeopathie, naturheilkundliche Krebstherapie, Umweltmedizin, Facharzt für Allgemeinmedizin
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Dr.Kleber ist jetzt online.

Ich habe seit gut 1 1/2 Jahren Gleichgewichtsst rungen. Kann

Kundenfrage

Ich habe seit gut 1 1/2 Jahren Gleichgewichtsstörungen. Kann mir da jemad weiter helfen
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Kleber hat geantwortet vor 7 Jahren.

Bei Gleichgewichtsstörungen ist bei längerem Bestehen (spätestens ab 1 Woche) eine ausführliche Untersuchung durch einen HNO-Arzt (mit Gleichgewichtsprüfung) und oft zusätzlich durch einen Neurologen wichtig. Diese Fachärzte werden auch entscheiden ob weitere Untersuchungen nötig sind, wie Röntgen-Computertomogramm und / oder Magnet-Resonanz-Tomogramm von HWS und / oder Gehirn.

 

Findet man bei all diesen Untersuchungen keine Ursache der Gleichgewichtsstörungen (wie es leider oft der Fall ist), die gut zu behandeln sind kann Homöopathie, chinesische Medizin mit Akupunktur, und zusätzlich Krankengymnastik und körperliches Training unter fachmännischer Anleitung Erfolg versprechen. Wichtig ist, dass naturheilkundliche Therapien bei Wirksamkeit auch bald Therapieerfolge zeigen müssen (und ohne deutliche Erfolge auch Änderung des Therapieansatzes erfolgen muss); für Homöopathie habe ich dies in meiner Homepage erklärt www.naturmedinfo.de/html/homoeo.html.

 

Auch psychosomatische Probleme können an Schwindel schuld sein, hier wäre eine Gesprächstherpie bei einem entsprechenden Facharzt oder Psychologen sinnvoll. Einen ersten Einblick in das eigene Verhalten kann sich jeder selbst verschaffen, wenn er sich z.B. mit der "Bachblüten-Therapie" beschäftigt (www.naturmedinfo.de/html/rempic.html). Bei Schwindel ist hier besonders an die Blüte Scleranthus zu denken, aber meist sind andere Blüten zusätzlich nötig, und oft braucht es tiefer wirkende Therapien wie z.B. Homöopathie am besten zusätzlich zu einer Gesprächstherapie.

 

Immer muß aber eine ernste oder eine schulmedizinisch behandelbare tiefere Ursache für den Schindel durch schulmedizinisch fachärztliche Behandlung ausgeschlossen sein.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke. Ich muss dazu sagen, das ich bevor der Schwindel begann im MRT war. Dort haben sie den Schädel,HWS und LWS untersucht. Ohne Befund! Ich war aufgrund meiner Migräne dort drin, weil sie sich bei mir wie ein Schlaganfall auswirkt, also Migräne mit Aura. Hab ich zwar schon seit meiner Pupertät, aber die Ärzte wollten noch mal sicher gehen.

Beim Ohrenarzt war ich auch schon. Der hat einen Gleichgewichtstest gemacht und gesagt das es vom rechten Ohr kommen kann. Ich habe daraufhin Infusionen bekommen. Durch die durchblutungsförderden Mittel, hab ich aber leider wieder an Migräne gelitten.

An eine psychische Störung hab ich auch schon gedacht, da ich nach der Geburt meines ersten Kindes stark unter Angststörungen gelitten habe, die mir vorher nicht bekannt waren. Mittlerweile hab ich sehr viel darüber gelesen, und auch nicht mehr so Panik davor, wenn ich wieder einen Kloß im Hals verspüre und meine ich würde gleich ersticken.

Jetzt hab ich das zweite Kind und mittlerweile ist es auch nicht mehr so schlimm.

Komischerweise sind die Gleichgewichtsstörungen beim Liegen und Autofahren so gut wie nicht da.

Kann das evtl. auch an meinen Augen liegen. Ich muss nämlich normalerweise eine Brille tragen. Tu ich aber nicht, weil ich immer der Meinung war, meine Augen hätten sich verbessert!

Experte:  Dr.Kleber hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das MRT muss zeitnah zu den Gleichgewichtsstörungen gemacht werden (nicht mehr als 1-2 Wochen davor). Wenn aber schulmedizinisch keine Ursache für eine Gleichgewichtsstörung gefunden werden kann (eine Kontoll-MRT HWS + Schädel nach 1 Jahr würde ich durchaus für nicht übertrieben halten) kann eine klassisch homöopthiche Behandlung oder auch eine Akupunkturbehandlung (vor allem mit zusätzlich Qi-Gong-Übungen) durchaus erfolgsversprechend sein, wor allem wenn der Schwindel veränderlich ist je nach Lebensumständen.

Verändert von Dr.Kleber am 05.01.2010 um 15:07 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ich hab da noch eine Frage zu. Ich hatte vergessen zu erwähnen, das ich immer starke Nackenschmerzen und teilweise auch Rückenschmerzen habe. Es ist ja uch kein richtiger Schwindel, sondern ich habe das Gefühl, als wenn mich jemand leicht anstoßen würde. Kann das auch durch den Atlasknochen oder durch Verspannungen kommen? Wenn ich den Kopf zur Seite lege im Sitzen oder stehen, gehts auch besser.

Mir ist das nur aufgefallen, weil wenn ich gegen diesen Knochen drücke, treten Schmerzen (vermehrt auf der linken Seite ) auf.

Experte:  Dr.Kleber hat geantwortet vor 7 Jahren.
Schwindel kann sehr häufig von Verspannungen, Fehlstellungen, "Blockierungen" der Halswirbelsäule kommen; wenn knöcherne Probleme und entzündliche Veränderungen der HWS absolut ausgeschlossen sind (CCT, NMR) kann eine sanfte osteopathische Behandlung bei einem erfahrenen Osteopathen (eventuell auch manuelle Medizin) gute Hilfe bringen; danach muss immer eine Stärkung der Muskulatur durch Training (physiotherapeutisch geleitetes Muskelaufbautraining) erfolgen, da sonst allermeist Rezidive eintreten. Da Manipulationen an der Halswirblesäule immer gefährlich sind (bis drohende Querschnittslähmung) sollten nur sehr erfahrene und sanft arbeitende Osteopathen, die über fundiertes medizinisch orthopädisches Wissen verfügen, an der Halswirbelsäule arbeiten.