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Sportmedic
Sportmedic, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19
Erfahrung:  Kardiologie, Innere Medizin, Nofallmedizin, Arzt für Höhen- und Expeditionsmedizin, Sportmedizin
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Sportmedic ist jetzt online.

ich bin im sommer in spanien gewesen,das erstemal geflogen

Kundenfrage

ich bin im sommer in spanien gewesen,das erstemal geflogen mit großer angst,nach einer rückenmassage trat das erstemal schwindel auf,der zwar besser ist aber nicht weg.ich habe medizinisch alles abklären lassen,ohne befund,lediglich an der wirbelsäule wurde an c6-c7 ein alter verköcherter bandscheibenvorfall festgestellt,habe manuelle bekommen,bin bei einer heilpraktikerin gewesen,die meinte es käme eventuell vom essen,sie machte einen igg test nachdem ich fast nichts mehr essen soll,hatte nie probleme im magen darn bereich,ausschläge,asthma oder ähnliches.habe 70 lebensmittel und anderes per ige testen lassen,alles ohne befund,dann meinet sie es käme vom histamin,habe dao wert bestimmen lassen der bei9,6 liegt auch io. habe jetzt aber angst vorm essen entwickelt und schon 10 kg abgenommen, kann es am histamin liegen oder ist das eher unwahrscheinlich?sie hat mir große angst gemacht wegen schock und so.ich kann nichts mehr ohne angst essen und esse nun 10 wochen täglich das gleiche
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Sportmedic hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
da Sie sagen Sie hätten praktisch alles abklären lassen, würde ich Ihnen empfehlen, sich in eine psychosomatische Klinik zu begeben. Dort werden verkörperlichte psychische Probleme (Ängste, Verstimmungen, etc.) in verschiedenen Techniken bearbeitet. Diese Art der Klinik hat nichts mit Psycho oder Psychiatrie o.Ä. zu tun. Ihr Krankheitsverlauf hört so an als hat sich ein Prozess der initial tatsächlich körperlich gewesen sein mag mit der Zeit verselbstständigt bis hin zur Gewichtsabnahme wegen der Angst vor einem anaphylaktischem (allergisch) Schock. Die Spirale kann in einer solchen Klinik gut durchbrochen werden und sollte doch eine Krankheit zugrundeliegen so sind dort genug Ärzte der Inneren Medizin, die dieses aufdecken können.
Beste Grüsse
Sportmedic und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

ich mache auf rat meines hausarztes bereits eine verhaltenstherapie, meine anfänglichen ängste und den damit verbundenen panik zuständen sind seitdem verschwunden, was geblieben ist ist die angst vor dem essen und diese hat eindeutig mit der diagnose der heilpraktikerin zutun. sie erklärte mir das nicht richtig und ich bin kein mediziner um zu verstehen was sie damit meinte. meine frage: mit null allergien und einem dao wert von 9,6 und keinerlei sichtbaren körperlichen reaktionen ist eine histaminintoleranz wahrscheinlich oder eher nicht. mir fehlt einfach das klärende gespräch und nicht diagnosen ohne erklärungen oder ist das ganze jetzt nur eine neue form der angst? das die ursprüngliche verschwunden ist und sie sich jetzt in form von angst vor essen äussert? da muss ja dann eine grundangst dahiner liegen die noch nicht verarbeitet ist, sehe ich das jetzt richtig? wie hoch ist die wahrscheinlichkeit eine allergischen schock zu bekommen? oder bei mir dann eher unwahrscheinlich? ich weiss das klingt alles ziemlich verrückt, aber ich bestreite meinen alltag normal, und arbeite auch ganz normal, bin nicht total daneben, denke eher etwas verunsichert.

Experte:  Sportmedic hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,
Kontrollierte Einzelstudien und eine umfassende Metaanalyse aus dem Jahr 2003 konnten bisher keine wissenschaftlichen Nachweise für die postulierte Nahrungsmittelintoleranz durch biogene Amine wie das Histamin finden.
Das bedeutet, es wurde kein Zusammenhang wissenschaftlich bewiesen. Sollten Sie einen Querschnitt der Bevölkerung nehmen und dort Tests durchführen, so werden Sie bei einigen eine Nahrungsmittelallergie feststellen, aber nur auf dem Papier. Diese Leute haben alle keine Symptome. Ein anaphylaktischer Schock ist eine extremste Variante einer allergischen Reaktion, die bei lediglich 5 Personen von 100.000 Personen auftritt. 33% werden im Durchschnitt durch Nahrung ausgelöst, das entspricht ca. 1,5 Fällen von 100.000 Personen. Das ist wirklich sehr selten.
Verhaltenstherapie ist ein guter Ansatz. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der Psychotherapie, das mit den Ängsten muss Ihr Psychologe mit Ihnen bearbeiten.
Zur Unterstützung können Sie Anspannungen sehr gut bei einem Osteopathen manuell therapieren lassen.
Beste Grüsse

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